

DAX Aktuell und Prognose: Der FDAX hat die Unterstützung bei 24.080 Punkten hervorragend abgearbeitet – das war die Value-Area-Low aus dem TPO-Chart (Chart 2). Die Reaktion war nicht nur „irgendwie da“, sondern untergeordnet auch sauber bestätigt, wodurch das Level wirklich gut handelbar wurde. Genau solche Sequenzen sind das Optimum: Zone wird erreicht, Bestätigung kommt, Markt reagiert mechanisch. Die Handelsausrichtung bleibt dabei weiterhin korrektiv, was bedeutet, dass wir eher in einer Rotations-/Range-Logik arbeiten als in einem sauberen Trend-Impuls.
Auf der Oberseite sind heute zwei Widerstandsbereiche relevant, und wichtig: beide sind noch offen, die untere Zone wurde noch nicht abgearbeitet. Der erste Widerstandsbereich liegt bei 24.280 bis 24.300, der zweite darüber bei 24.360 bis 24.420 Punkten. Handelbar werden diese Zonen nur bei klarer Ablehnung und untergeordneter Umkehrformation – gerade in einem korrektiven Umfeld sind Fehlsignale häufig, weshalb ich die Bestätigung als Pflicht sehe und nicht als „Nice to have“.
Falls es zu einer stärkeren Überdehnung nach unten kommt, gibt es tiefer noch zwei Unterstützungen aus einem größeren TPO-Kontext, die dann als „Premium“-Verortung gelten würden: 23.750 und 23.650 Punkte. Das sind keine normalen Intraday-Stationen, sondern eher die Bereiche, an denen ein tiefer Flush wieder eine hochwertige Reaktionschance erzeugen kann – vorausgesetzt, der Markt liefert dort Stabilisierung statt einfach weiter durchzurutschen.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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