
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX eröffnete heute etwas stärker und lief mit einem Upgap direkt an die zweite Widerstandsmarke. Dort hat der Markt eine hervorragende Short-Price-Action ausgebildet, die einen Einstieg fachlich sauber gerechtfertigt hat, und der Trade konnte entsprechend kontrolliert umgesetzt werden. Damit gilt dieser Widerstand als abgearbeitet – nicht, weil er „nie wieder“ relevant wäre, sondern weil der Erstkontakt-Vorteil heute bereits genutzt wurde und die Zone ihren statistischen Edge in dieser Session damit größtenteils ausgespielt hat.
Die Handelsausrichtung bleibt weiterhin klar abwärtsgerichtet. Auch wenn es zwischendurch dynamische Erholungen geben kann, ändert das zunächst nichts an der übergeordneten Struktur: Erholungen bleiben in diesem Regime primär potenzielle Verkaufsgelegenheiten, sofern sie in sauber definierte Oberseiten-Cluster laufen und dort eine bestätigte Ablehnung produzieren. Genau deshalb bleibe ich bei der Reaktionslogik und suche Short-Setups nur an klar verorteten Widerständen – nicht im Mittelbereich und nicht „kalt“ am Level.
Besonders interessant sind dabei drei Widerstände auf der Oberseite, die als nächste Arbeitszonen offen bleiben. Zuerst die Value-Area-High der Vorwoche bei 24.290 Punkten. Darüber liegen zwei weitere relevante Widerstandsbereiche: später bei 24.450 Punkten und anschließend bei rund 24.610 Punkten. Diese drei Zonen verfolge ich mit hoher Priorität, weil sie in einem abwärtsgerichteten Kontext genau die Locations sind, an denen der Markt erneut kippen kann – vorausgesetzt, die Price Action bestätigt es wieder sauber.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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