
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX bleibt gemäß Handelsausrichtung klar short, und mit der zunehmenden Eskalation im Iran zeigen sich Aktienindizes insgesamt weiterhin schwach. In der Spitze lag der DAX overnight bei fast -1.000 Punkten, während Rohöl gegenüber dem Freitagsschlusskurs zeitweise bei +32 % notierte – eine Kombination, die die aktuelle Verunsicherung im Risiko-Setup sehr direkt widerspiegelt. Ich lese das als klassisches Stress-Regime: Risiko wird reduziert, Korrelationen ziehen an, und Levels werden schneller „abgearbeitet“, als man es aus normalen Marktphasen kennt.
Aus der TPO-Perspektive sind die relevanten Unterstützungen deshalb erneut sauber zusammengefasst und bleiben die zentrale Arbeitsgrundlage. Auf der Unterseite liegen die nennenswerten Zonen bei 22.980, 22.720 und 22.490 Punkten. Gleichzeitig werden in einer Short-Orientierung natürlich auch Widerstände hochrelevant, weil Erholungen häufig in klaren Reaktionsräumen auslaufen: Hier sind 23.620, 24.090 und 24.240 Punkte die entscheidenden Handelsmarken. Durch den Abverkauf werden die unteren Supports aktuell aktiv getestet – und genau dort entscheidet sich, ob Stabilisierung nur taktisch ist oder ob sich eine belastbare Bodenstruktur etabliert.
Positiv ist: Der DAX konnte sich an den wichtigen TPO-Zonen folgerichtig stabilisieren und im Overnight-Handel um über 600 Punkte anziehen, was in diesem Umfeld ein sehr solides Zeichen ist. Damit ist die Perspektive trotz Short-Regime nicht „blind negativ“, sondern prozessual: Kommen die unteren Unterstützungen erneut, öffnen sich dort weitere Chancen – allerdings nur, wenn die Zone eine bestätigte Reaktion liefert. Entscheidend bleibt deshalb die Disziplin: Widerstände und Supports nicht „kalt“ handeln, sondern konsequent erst nach untergeordneter Price-Action-Bestätigung arbeiten, damit aus Volatilität kein Zufallstrade wird.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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