
DAX Aktuell und Prognose: Um 14:30 Uhr stehen US-Wirtschaftsdaten an, die für die amerikanische Notenbank besonders relevant sind: auf der einen Seite Inflationsdaten, auf der anderen Seite die Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls). Damit ist für diesen Zeitpunkt eine erhöhte Volatilität sehr wahrscheinlich, weil genau diese beiden Datenblöcke die Zins- und Erwartungsbildung unmittelbar beeinflussen. Ich behandle den Tag deshalb klar als event-getrieben und vermeide alles, was nach „Vorpositionierung in den Impuls“ aussieht.
Die Ausrichtung im DAX bleibt weiterhin short. Für Shorts bin ich heute nur dann bereit, aus einer tiefen Korrektur nach oben heraus zu arbeiten – der Markt müsste dafür also erst deutlich ansteigen, um eine saubere Oberseiten-Verortung zu liefern. Long-Positionen wären in diesem Kontext klar gegen Momentum und Trend gerichtet und damit deutlich gefährlicher; sie kommen für mich nur dann infrage, wenn der Markt in eine echte starke Überdehnung hineinverkauft und dadurch ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Profil entsteht.
Auf der Unterseite liegen dafür drei relevante Supports, die als „Extrem-Filter“ dienen können: 23.486, 23.210 und – im Idealfall bei einem sehr dynamischen News-Abverkauf – 23.150 Punkte. Gerade 23.150 wäre aus meiner Sicht besonders interessant, weil der Markt dort sehr günstig verortet wäre: In diesem Bereich überlagern sich die Value-Area-Low des Vorjahres und weitere strukturelle Unterstützungen, also ein Cluster von ungefähr 23.050 bis 23.200 Punkten. Sollte es newsbedingt zu einer starken Abverkaufswelle kommen, wäre das genau die Zone, in der ich konsequent nach klaren Umkehrsignalen suchen würde – nicht vorher und nicht „ins fallende Messer“, sondern erst, wenn der Markt die Location liefert und die Price Action die Stabilisierung bestätigt.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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