
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX erholt sich weiter – und das ist in der aktuellen Ausgangslage auch wenig überraschend, weil der Markt zuvor deutlich überdehnt war. Genau das zeigen die ATR-Ausdehnungsbänder auf dem Tageschart. Nach einer extremen Verortung ist eine Gegenbewegung statistisch eher die Regel als die Ausnahme. Im Rahmen der Momentum-Play-Strategie gab es dabei bereits einen Einstieg; die Einordnung dazu folgt an der passenden Stelle unten, weil sie als separater Prozessbaustein behandelt werden muss.
Für den heutigen Tag bin ich jedoch nur dort bereit, neue Shorts aufzubauen, wo die Erholung den Markt wieder „oben“ genug verortet. Primär ist das der Bereich der Anchored VWAP inklusive des Widerstandsclusters zwischen 24.570 und 24.650 Punkten. Dort entsteht eine saubere Reaktionszone, weil dynamischer Anker und Widerstand zusammenfallen und damit ein klarer Rahmen für Timing und Risikoführung entsteht. Darüber hinaus wird ein zweites Short-Fenster erst wieder höher interessant: an der Tages-EMA20 in Kombination mit der Value-Area-Low Februar bei 24.780 Punkten, weil dieser Bereich typischerweise als „Deckel“ einer Erholung fungieren kann, wenn das übergeordnete Momentum short bleibt.
Da der DAX im Momentum-Play-Kontext short bereits „durch“ ist und heute bereits ein Trade entstanden ist, agiere ich jetzt bewusst mit etwas Distanz. Ich will nicht in jede Zwischenbewegung hineintradieren, sondern warte auf die klaren Oberseiten-Locations, an denen Shorts wieder strukturell Sinn ergeben – idealerweise mit bestätigender Umkehr-Price-Action. Bis dahin bleibt das Vorgehen defensiv und zonenbasiert.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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