


DAX Aktuell und Prognose: Der DAX konnte wie erwartet an den vorbereiteten Handelsmarken reagieren: Die erste Unterstützung lieferte eine Kursreaktion von rund 135 Punkten, die zweite heute nochmals etwa 115 Punkte. Das bestätigt die Level-Logik, aber der Kontext hat sich mit den neuen Wochenmarken verschoben. Der Markt eröffnet wieder innerhalb der Spanne bzw. im fairen Preisbereich der Vorwoche und ist damit zurück in einer Seitwärtsphase – das muss man klar so benennen. In einer solchen Balance verlieren Trendfortsetzungen an Qualität, weil der Markt eher rotiert als durchzieht, und genau deshalb wird das „trendfolgende Hinterherhandeln“ schnell zum teuren Trade.

Vor diesem Hintergrund bin ich aktuell nicht mehr bereit, trendfolgend zu agieren, weil die Rückkehr in die Vorwochen-Value ein Schwächesignal ist – ohne dass daraus automatisch ein Abwärtstrend entsteht. Wir haben also ein Übergangsbild: Balance statt Impuls, aber noch kein klarer Downtrend. In genau so einem Umfeld ist Selektion wichtiger als Frequenz: Entweder man handelt die Oberseite als Reaktionsraum oder man wartet auf eine erneute tiefe Verortung, statt im Mittelbereich zu improvisieren.
Konkret wäre ich bereit, an 24.540 nach Shorts zu suchen – aber ausschließlich bei bestätigender Umkehrformation und nicht „kalt“ am Level. Auf der Unterseite bleibt als saubere Long-Option die Value-Area-Low der Vorwoche bei 24.085 Punkten, falls der Markt dorthin zurückläuft und Stabilisierung zeigt. Damit ist der Plan klar: Short nur oben mit Bestätigung, Long nur unten aus günstiger Verortung – und dazwischen konsequent passiv bleiben.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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