

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX startet heute zur Eröffnung eher volatilitätsarm, was in dieser Konstellation gut zur Überdehnung passt: Der laufende Impuls ist klar „teuer“ verortet, wie im Chart links unten hervorgehoben. Korrekturen sind damit grundsätzlich möglich, aber ich trade sie selten, weil sie in diesem Kontext gegen Momentum und Trend laufen und das Chancen-Risiko-Profil schnell unattraktiv wird. Genau hier liegt die Gefahr: Der Markt wirkt ruhig und stabil, aber sobald er kippt, kann die Bewegung abrupt werden – und wer dann antizyklisch „rät“, handelt meist mehr Risiko als Vorteil.
Diese Phase ist außerdem ein gutes Reminder-Beispiel dafür, dass Chancen nicht jeden Tag in jedem Basiswert entstehen. Wenn ein Markt wie der DAX im teuren Drift steckt, wird selbst ein korrektes Bias schnell zur Beschäftigung, weil die saubere Verortung fehlt. Deshalb ist ein breites Spektrum an beobachteten Märkten so wichtig: Man muss nicht jeden Tag den DAX handeln, wenn andere Basiswerte gerade bessere Pullbacks oder klarere Zonen liefern. Ich rechne zwar mit Korrekturen, aber ohne klare Verortung und Bestätigung ist das für mich kein Setup.
Für „wirklich gute“ Long-Verortungen liegen die heutigen Unterstützungen bei 24.760 und tiefer bei 24.580 Punkten. Erst wenn der Markt dorthin zurückläuft und Stabilisierung zeigt, wird das Chancen-Risiko-Profil wieder sauber und handelbar. Solange der DAX oberhalb bleibt und im teuren Bereich driftet, bleibt Geduld der bessere Trade – nicht weil nichts passieren kann, sondern weil der Vorteil erst an den Supports entsteht.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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