

DAX Aktuell und Prognose: Für diese Woche steht ein außergewöhnlich voller Wirtschaftskalender an: Während der Montag ruhig startet, wird es ab Mittwoch und besonders am Donnerstag/Freitag deutlich dichter – geprägt durch Zinsentscheide aus Kanada, den USA und Europa, ergänzt um wichtige China-Daten. Dazu kommt am Donnerstag auch noch das US-Bruttoinlandsprodukt, was als zusätzlicher Volatilitätstreiber wirken kann. Genau diese Kombination ist typisch für Wochen, in denen der Markt lange „still“ wirkt und dann in kurzen Zeitfenstern sehr schnell umpreist. Deshalb ist es sinnvoll, die Levels im Voraus zu definieren und nicht erst im Moment der Bewegung reagieren zu wollen.
Der DAX eröffnet heute neutral, also innerhalb der Value Area der Vorwoche. Damit ist das Tape zunächst eher „balanced“ und nicht impulsiv, was die Auswahl der Trades noch stärker auf Verortung fokussiert. In Summe bleibt die Handelsausrichtung weiterhin aufwärtsgerichtet, weshalb ich prozessual nur Unterstützungen favorisiere und den Mittelbereich konsequent meide. In so einem Umfeld entsteht der Vorteil nicht durch Aktivität, sondern dadurch, dass man wartet, bis der Markt aus der Range heraus eine klare Zone anläuft und dort Stabilisierung zeigt.
Besonders interessant wird es unterhalb der Value-Area-Low der Vorwoche bei 24.140 Punkten. Darunter liegen zwei weitere Unterstützungen für den heutigen Tag bei 24.050 und 23.930 Punkten, die als Staffel dienen, falls der Markt tiefer korrigiert. Je weiter der DAX in diese Bereiche hineinläuft, desto besser wird in der Regel das Chancen-Risiko-Profil – aber gehandelt wird auch hier nur bei bestätigter Reaktion am Level, nicht „kalt“ und nicht aus Erwartung.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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