


DAX Aktuell und Prognose: Der DAX hat heute genau das geliefert, was in der Vorbereitung entscheidend war: Er konnte die Unterstützungszone 24.400 bis 24.450 sauber abarbeiten und drehte später oben im Widerstandsbereich um 24.750 erneut nach unten. Das war besonders wertvoll, weil die US-Indizes keine der vorbereiteten Handelsmarken angelaufen haben – und genau deshalb lohnt es sich, mehrere Basiswerte parallel im Blick zu behalten. Ich habe den DAX genutzt, um früh im Handelstag eine Long-Position aus der günstigen Verortung aufzubauen und den Trade mit solidem Gewinn abzuschließen.
Aktuell fehlt es an echten Impulsen. Der Markt wirkt korrektiv, gleichzeitig liegen aus der übergeordneten Perspektive mehrere stabile Unterstützungen darunter, wodurch wir auf H1/H4 eher ein Seitwärtsbild sehen statt eines klaren Durchmarschs. In so einem Umfeld ist es wichtig, nicht in der Mitte aktiv zu werden, sondern sich auf wenige Zonen zu konzentrieren und die Bestätigung einzufordern. Gerade wenn der Markt „verwaltet“, entstehen gute Trades nicht durch Aktivität, sondern durch das Warten auf klare Reaktion an klaren Marken.
Für heute fokussiere ich mich deshalb nur auf drei Levels: Auf der Oberseite wäre ich bereit, über Shorts nachzudenken bei 24.780 und bei 24.850 Punkten, jeweils nur dann, wenn der Markt dort eine saubere Ablehnung zeigt. Auf der Unterseite kommt als Long-Verortung 24.320 Punkte in Frage, falls der DAX doch noch stärker zurücksetzt und dort Stabilisierung sichtbar wird. Damit bleibt der Plan schlank: oben nur bei bestätigter Schwäche short, unten nur bei bestätigter Stabilisierung long – und alles dazwischen bleibt bewusst passiv.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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