


DAX Aktuell und Prognose: Der DAX hat die Unterstützungszonen bei 24.150 und 24.040 nahezu punktgenau abgeholt, und genau das ist sehr positiv zu werten: Der Markt konnte mehrfach daran abprallen, was die Relevanz der vorbereiteten Levels klar bestätigt. Gleichzeitig bleibt für mich die Regel zentral, dass ich in der Regel nur den Erstkontakt eines Supports oder Widerstands priorisiere, weil dort statistisch die stärkste Reaktion und das beste Chancen-Risiko-Profil entsteht. Je häufiger ein Level „angefasst“ wird, desto eher wird er mechanisch abgenutzt – und desto vorsichtiger muss man bei späteren Tests werden, weil der Edge sukzessive schmilzt.
Für den heutigen Tag werden sowohl auf der Short- als auch auf der Long-Seite Zonen relevant, aber nur bei sauberer Verortung und Bestätigung. Auf der Oberseite liegt der Short-Reaktionsbereich im DAX bei 24.260 bis 24.300, allerdings ausschließlich bei bestätigender Ablehnung und nicht „kalt“ am Level; ideal ist eine klare Kippstruktur im untergeordneten Chart, damit der Einstieg objektiv bleibt. Auf der Unterseite bleiben zwei Long-Unterstützungen im Fokus: 23.950 und als tiefere Station 23.670 Punkte, die nur dann handelbar werden, wenn der Markt dorthin korrigiert und die Stabilisierung am Level klar bestätigt.
Damit ist die Logik für heute bewusst einfach: Der Markt hat unten bereits geliefert, oben wird nur gehandelt, wenn er die Zone erreicht und sichtbar zurückweist, und unten wird nur gehandelt, wenn er wirklich in die tieferen Supports zurückläuft und dort Halt findet. Alles dazwischen bleibt Mittelbereich – und damit eher Beschäftigung als Vorteil. Genau so bleibt der Prozess stabil, auch wenn der Markt intraday schnell zwischen „ruhig“ und „sprunghaft“ wechseln kann.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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