
DAX Aktuell und Prognose: Während die letzte Handelswoche vergleichsweise wenige Makro-Impulse geliefert hat, ist diese Woche deutlich dichter gepackt. Gerade für alle, die im britischen Pfund aktiv sind, ist der Termin am Dienstag um 08:00 Uhr wichtig: Dann wird das Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht. Zusätzlich stehen mehrere US-Daten zur Wochenmitte und zum Wochenschluss an, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ruhige Phasen abrupt in Bewegungsphasen kippen. Ich behandle diese Woche daher klar als „event-sensitiv“ und lege den Fokus auf saubere Verortung statt Aktivität im Mittelbereich.
Im DAX bleibt das Momentum abwärtsgerichtet und der Markt wirkt insgesamt schwach, auch wenn sich zu Wochenbeginn eine leichte Erholung zeigt. Für prozyklische Trades in Richtung der Handelsausrichtung werden Rückläufe in definierte Widerstandsbereiche entscheidend, weil dort das Chancen-Risiko-Profil wieder sauber wird. Interessante Zonen aus einer Korrektur heraus liegen bei 22.690, im Cluster 22.870–22.980 sowie an der Value-Area-High der Vorwoche bei rund 23.248 Punkten. Erst wenn der Markt in diese Bereiche hineinläuft und dort eine bestätigte Reaktion liefert, entsteht ein Setup, das nicht „erzwungen“ wirkt.
Antizyklische Longs sind grundsätzlich möglich, aber nur aus echter Überdehnung und damit klarer, tiefer Verortung. Dafür sind die Level 21.980 und – falls der Druck deutlich zunimmt – 21.600 Punkte die relevanten Unterstützungsräume. Da diese Trades gegen die Handelsrichtung laufen, gilt hier besonders strikt: Einstieg nur mit klassischer, klar sichtbarer Umkehrformation und eng definierter Risikoführung. Ohne Bestätigung bleibt der Trade aus, weil in einem abwärtsgerichteten Regime jeder „kalte“ Long statistisch schnell zum Konflikttrade wird.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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