
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX bleibt im übergeordneten Bild in einem aufwärtsgerichteten Trend, bewegt sich aktuell aber korrektiv – und genau diese Phase war aus meiner Sicht „überfällig“, weil sie endlich wieder günstige Verortung schafft. In dieser Woche wurden bislang zwei zentrale Stationen abgearbeitet und auch erfolgreich gehandelt: Zu Wochenbeginn die 24.290, und am gestrigen Donnerstag die 24.040 als Value-Area-Low der Vorwoche. Gerade die 24.040 wurde mehrfach getestet und hat insgesamt drei bis vier Mal Reaktionen von >300 Punkten ermöglicht, was nicht nur erfreulich ist, sondern auch die Relevanz der Value-Logik unterstreicht, wenn der Markt in einen unfairen Bereich kippt und dann wieder zurückrotieren muss.
Für den heutigen Tag bleiben auf der Unterseite noch zwei Unterstützungen offen, die als nächste Stationen in der Staffel gelten. Ob sie erreicht werden, entscheidet wie immer der Markt – aber prozessual sind sie klar definiert: zunächst 23.910, und im tieferen Verlauf als „Extrem-Station“ 23.627 Punkte. Je tiefer der Markt in diese Korrektur hineinläuft, desto interessanter wird das Chancen-Risiko-Profil für Longs, allerdings nur dann, wenn die Price Action zeigt, dass dort tatsächlich Stabilisierung und Käuferinteresse entsteht.
Wie immer gilt dabei strikt: Unterstützungen und Widerstände aus der Handelsvorbereitung werden nicht „kalt“ gehandelt. Ich will am Level eine untergeordnete Bestätigung sehen, mindestens im 1- bis 3-Minuten-Chart, bevor ein Einstieg überhaupt in Frage kommt. Genau diese Kombination aus vorbereiteter Zone plus bestätigter Reaktion ist der Unterschied zwischen einem strukturierten Setup und einem Zufallstrade im Korrektur-Rauschen.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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