
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX hat mit dem Erreichen der Anchored VWAP – also dem volumengewichteten Durchschnitt – bei 23.950 Punkten alle drei Unterstützungen dieser Woche erfolgreich abgearbeitet. An jeder dieser Supports konnte der Markt in der Folge um etwa 150 Punkte reagieren, was auf H4-Ebene oft kleiner wirkt, als es intraday tatsächlich war. Genau deshalb ist die Zonenarbeit so wertvoll: Die Reaktionen sind nicht „unsichtbar“, sie sind nur kompakter – und dennoch planbar, sauber und mehrfach verwertbar, wenn man sie im richtigen Zeitfenster liest.
Auf der Unterseite bleibt als nächste, noch offene Station der Supportbereich um 23.680 Punkte. Gleichzeitig hat die Handelsausrichtung inzwischen gedreht, wodurch sich der Schwerpunkt für neue Setups verschiebt: Reine Long-Fokussierung wird weniger logisch, und auf der Oberseite werden Short-Reaktionszonen deutlich relevanter. Wichtig ist dabei, dass Shorts nicht aus dem Mittelbereich heraus „geraten“ werden, sondern aus einer klaren Verortung an Widerständen entstehen, idealerweise mit bestätigender Ablehnung im untergeordneten Chart.
Potenzielle Short-Zonen liegen damit bei 24.140, 24.200 sowie an der aktuellen Value-Area-High der Woche bei 24.300 Punkten. Genau diese Staffel ist jetzt entscheidend: Entweder der Markt korrigiert höher in diese Widerstände hinein und liefert dort die Bestätigung – oder er bleibt zu tief und es entsteht schlicht kein neuer, sauberer Short-Entry. Auf der Unterseite gilt spiegelbildlich: Erst wenn die Marke von 23.680 Punkten erreicht und stabilisiert wird, entsteht dort wieder ein handelbares Reaktionsfenster.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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