
DAX Aktuell und Prognose: Der FDAX zeigt sich weiterhin klar bullisch, bei einer Handelsausrichtung, die long bleibt und zugleich seitwärts verschachtelt ist. In diesem Regime war es richtig, sich nicht gegen das steigende Momentum zu stellen, weil genau das in den letzten Sequenzen die meisten Konflikttrades produziert. Gleichzeitig entsteht jetzt ein neues Problem: Der Markt ist nicht mehr in der „Korrektur-Phase“, aus der sich saubere Re-Entries ableiten lassen, sondern wirkt eher wie ein laufender Impuls, der bereits Strecke gemacht hat. Ich sehe damit weniger ein Richtungsrisiko als ein Preisrisiko – die Verortung passt nicht mehr für gute Einstiege.
Die Unterstützung bei 24.980 wurde punktgenau angelaufen und hat exakt so gearbeitet, wie man es in einer long-verschachtelten Struktur sehen will. Das ist positiv, ändert aber nichts daran, dass der Markt aktuell in einer ungünstigen Mitte hängt: Zu teuer, um Longs mit sauberem CRV zu eröffnen, und noch nicht „oben“ genug, um Shorts aus einer statistisch relevanten Überdehnung heraus zu rechtfertigen. Genau diese Zwischenzone ist der Bereich, in dem man oft Aktivität mit Vorteil verwechselt – und ich will hier bewusst nicht in den Mittelbereich hineinhandeln.
Auf der Short-Seite bleibt deshalb nur ein einziges, klar definiertes Szenario: die Zone bei 25.670 Punkten, abgeleitet aus den Tagesausdehnungen. Erst dort entsteht überhaupt ein Rahmen, in dem ein antizyklischer Short als Reaktionstrade strukturell Sinn ergibt – nicht vorher. Stand jetzt sieht es daher so aus, als ob sich für heute kein Einstieg anbahnt: Longs fehlen die Korrektur-Location, Shorts fehlt die Überdehnung. In dieser Konstellation ist Abwarten der saubere Trade.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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