
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX startet heute insgesamt – wie der Gesamtmarkt – relativ volatilitätsarm. Weder die deutschen Aktien zeigen bislang einen klaren Impuls, noch wirkt die US-Vorbörse auffällig bewegt. In so einem Umfeld ist es aus meiner Sicht entscheidend, keine Trades zu erzwingen, weil der Markt selten „sauber“ durchzieht und die Fehlerquote im Mittelbereich deutlich steigt. Ich bleibe deshalb bewusst defensiv und arbeite nur dann, wenn der Markt eine klare Location wirklich anlaufen lässt.
Die Handelsausrichtung bleibt weiterhin abwärtsgerichtet. Ich habe alle Handelsmarken aktualisiert, und damit ist die Logik für heute klar: Long-Unterstützungen sind grundsätzlich handelbar, aber weil sie gegen die Handelsausrichtung laufen, sind sie mit einem erhöhten Risiko verbunden und benötigen umso mehr Bestätigung. Idealer ist es, aus einer Korrektur heraus in Richtung des vorherrschenden Trends zu arbeiten – also erst dann aktiv zu werden, wenn der Markt „oben“ wieder saubere Short-Verortungen anbietet oder eine echte Überdehnung eine asymmetrische Chance eröffnet.
Entsprechend halte ich es für sinnvoll, Alarme an den nennenswerten Volumen- und TPO-Zonen zu setzen und ansonsten geduldig zu bleiben. Zwischen diesen Levels entstehen die meisten unnötigen Trades, weil man dort oft nur Bewegung handelt, nicht Struktur. Ich lasse mich daher nicht in Aktivität hineinziehen, sondern warte, bis der Markt den Kontext liefert – und erst dann wird über einen Trade entschieden, idealerweise mit klarer Price-Action-Bestätigung.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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