

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX konnte sich extrem dynamisch an den jeweiligen Volumen- bzw. TPO-Zonen der Vormonate erholen. Genau diese Reaktion bestätigt, dass die Zonen in der aktuellen Phase nicht „Dekoration“ sind, sondern tatsächlich als institutionelle Anker funktionieren: Der Markt läuft hinein, findet Akzeptanz, und die Erholung wird sofort greifbar. Gleichzeitig bleibt das Gesamtbild anspruchsvoll, weil die Bewegung zwar Erleichterung gebracht hat, aber das Regime dadurch nicht automatisch „gesund“ geworden ist.
Der Markt bleibt weiterhin überdehnt und das Momentum ist klar short. Entscheidend ist jedoch: Nach der Erholung ist der DAX nicht mehr günstig genug, um Longs aus tiefer Verortung sauber zu begründen – aber er ist auch noch nicht hoch genug gelaufen, um Shorts mit wirklich attraktivem CRV aus einer oberseitigen Verortung zu erlauben. Genau diese „Zwischenlage“ ist der klassische Graubereich, in dem man oft Aktivität mit Vorteil verwechselt. Ich will hier keine Trades erzwingen, weil die Struktur zwar shortlastig ist, aber der Preis noch nicht an die Orte zurückgelaufen ist, an denen Short-Setups statistisch sauber werden.
Die relevanten Short-Verortungen liegen aus heutiger Sicht erst wieder höher, konkret im Bereich von 24.380, darüber 24.600 und anschließend 24.780 Punkten. Erst dort wäre der Markt aus einer Korrektur heraus wieder „oben“ genug, um Short-Positionen sinnvoll zu verorten, idealerweise mit bestätigender Price Action. Für die heutige Perspektive bedeutet das: Vermutlich ist kein Trade mehr „drin“, es sei denn, der Markt korrigiert noch einmal höher in Richtung dieser Zonen und öffnet damit überhaupt erst ein sauberes Short-Fenster.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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