
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX ist im Zuge der zunehmenden geopolitischen Spannungen rund um die militärischen Interventionen der USA und Israels gegenüber dem Iran – wie viele Aktienindizes – mit einem negativen Gap in den Handel gestartet; die US-Märkte dürften entsprechend ebenfalls schwächer eröffnen. Damit wurde die erste Handelszone automatisch erreicht, und genau hier zeigt sich, warum eine belastbare Handelsvorbereitung so wichtig ist: Wenn externe Schocks kommen, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern ob die Zonen auch in „Stress-Szenarien“ funktionieren. Ich habe deshalb unmittelbar beim Erreichen der Location die ersten Trades des Tages ausgeführt und den Morgen mit einem sauberen, kontrollierten Einstieg abgeschlossen.
Sollte der Markt im weiteren Verlauf noch einmal die obere Widerstandszone anlaufen, bleibt die Oberseite taktisch interessant: Die Value-Area-High des Vormonats (Februar) wäre in diesem Kontext eine Zone, an der ich eine Shortposition erneut für sinnvoll halte – allerdings nur, wenn der Rücklauf dort wirklich „oben“ verortet ist und der Markt die Reaktion bestätigt. In einem geopolitisch getriebenen Tape kann der Preis schnell „durchschießen“, weshalb ich Oberseiten-Trades nicht als Standard, sondern als Reaktions-Setup aus klarer Verortung behandle. Genau das reduziert das Konfliktpotenzial zwischen Emotion und Struktur.
Auf der Unterseite bleiben die nächsten Supports klar definiert und weiterhin als Arbeitszonen gültig: zunächst das Cluster bei 24.590 bis 24.520, darunter die zweite Unterstützung bei 24.390 und anschließend bei 24.190 Punkten. Diese Staffelung ist wichtig, weil sie in Gap-Phasen verhindert, dass man zu früh „zu viel“ erwartet oder im Mittelbereich nach Lösungen sucht. Ich bleibe daher dabei: Zonen respektieren, Risiko klein halten, und erst dann aggressiver werden, wenn der Markt an den markierten Levels tatsächlich zeigt, dass er dort Akzeptanz findet.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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