

DAX Aktuell und Prognose: Die realistische Aussicht auf ein mögliches Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das am kommenden Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden könnte, lässt die Aktienindizes positiv in die neue Woche starten. Die deutlichen Aufwärtsgaps verändern die kurzfristige Ausgangslage spürbar: Der Markt zeigt Stärke, ist durch den schnellen Kursanstieg aber zugleich in eine teurere Verortung gerückt. Für mich bedeutet das, dass ich den Impuls nicht direkt kaufen möchte, sondern zunächst auf einen Rücklauf warte, der wieder ein vernünftiges Verhältnis zwischen Einstieg und Risiko herstellt.
Diese Logik gilt sowohl für den FDAX als auch für die US-Indizes. Nach einem starken Gap kann der Trend durchaus weiterlaufen, dennoch werden neue Long-Positionen erst dann interessant, wenn der Markt einen Teil der Bewegung korrigiert. Im DAX kommt hinzu, dass der Kurs aktuell oberhalb der Value-Area-High der vergangenen Wochen handelt und damit kurzfristig nicht mehr günstig bewertet ist. Gleichzeitig bleibt der Trend positiv, weshalb ich nicht gegen die Stärke arbeiten, sondern ausschließlich tiefere Rückläufe für neue Long-Positionen nutzen möchte.
Für den heutigen Tag konzentriere ich mich deshalb auf den Bereich 24.720 bis 24.600 Punkte. Erst wenn der FDAX in diese Zone korrigiert und dort eine klare Stabilisierung zeigt, entsteht für mich eine handelbare Long-Situation. Bleibt der Rücklauf aus, gibt es keinen Grund, dem Markt nachzulaufen. Die politische Entspannung kann das positive Momentum stützen, aber ein guter Einstieg entsteht nicht allein durch eine überzeugende Nachricht, sondern durch die Kombination aus Trend, günstiger Verortung und bestätigter Reaktion.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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