

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX startet nach dem Wochenende korrektiv – und genau das war im Vorfeld angesichts der überdehnten Verortung zu erwarten. In solchen Phasen reichen oft kleine Impulse, damit aus einem zähen Drift plötzlich eine Korrektur wird. Wer sich durch die Nachrichtenlage in Euphorie zu späten Käufen verleiten ließ, wurde kurzfristig sehr häufig zur Exit-Liquidität: Man kauft „zu teuer“, während der Markt bereits in die Phase übergeht, in der frühe Positionen abgebaut werden und frisches Geld eher als Abnehmer dient, nicht als Treiber.
Der Markt eröffnet damit wieder innerhalb der Handelsspanne der Vorwoche, also im Bereich zwischen Value-Area-Low und Value-Area-High der Vorwoche. Das verändert die operative Logik: Wir sind nicht mehr im „oben klebenden“ Überdehnungsmodus, sondern zurück in einem Bereich, in dem der Markt typischerweise rotiert und Levels wieder sauberer arbeiten können. Entscheidend bleibt dabei, nicht im Mittelbereich zu improvisieren, sondern die Staffelung der Unterseite zu respektieren.
Die ersten relevanten Unterstützungen liegen bei 24.270, darunter bei 24.050 und als nächste tiefere Station bei 23.930 Punkten. Erst wenn der DAX eine dieser Zonen anläuft und dort eine bestätigte Stabilisierung zeigt, entsteht wieder ein strukturiertes Long-Setup – andernfalls bleibt es bei der Korrekturlogik und dem Warten auf die nächste Verortung.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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