

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX bleibt weiterhin seitwärts geprägt und wird im Kern zwischen der Value-Area-High und der Value-Area-Low auf Wochenbasis hin- und hergeschoben. Die Handelsausrichtung bleibt dabei trotzdem short, wodurch sich ein typisches Spannungsfeld ergibt: Der Bias ist abwärts, aber der Markt liefert kaum Anschlussdynamik und verharrt in einer abwartenden Struktur. Die extrem niedrige Volatilität wirkt dabei wie ein stilles Signal: Der Markt zeigt, dass die Erwartung an einen angekündigten „Deal“ im Iran-Konflikt inzwischen eingepreist ist und nun Substanz geliefert werden muss – sonst bleibt es bei zähen Spannen statt klaren Impulsen. Dass viele Einzelaktien ebenfalls vorsichtig agieren, passt exakt in dieses Bild und spiegelt sich damit auch im Indexverhalten wider.
Die Handelsmarken laufen in diesem Umfeld konsequent mit und rücken zwangsläufig näher an den Kurs heran. Wenn sich der Preis kaum bewegt, „laufen“ die Levels irgendwann in den Markt hinein – das ist mechanisch logisch, liefert aber noch kein hochwertiges Setup. Eine außergewöhnlich niedrige Volatilität ist kein Grund, Trades zu konstruieren; im Gegenteil: Genau dann sind die meisten Fehler „selbstgemacht“, weil man Aktivität mit Vorteil verwechselt. Ich bleibe deshalb strikt dabei, erst echte Verortung plus Bestätigung zu handeln, statt im Wochen-Value-Bereich an jeder kleinen Bewegung herumzuarbeiten.
Wer sich dennoch proaktiv auf die Lauer legen will, hat außerhalb der engsten Wochen-Value-Spanne noch eine relevante Referenz auf der Oberseite: die Value-Area-High der aktuellen Woche bei 23.260 im DAX-Future. Erst dort entsteht wieder eine klarere Oberseiten-Verortung, die im shortlastigen Kontext überhaupt eine saubere Reaktionslogik ermöglichen kann. Und auch hier gilt: erst Zone, dann Signal. Zusätzlich sehen wir, dass das Momentum in der Momentumstrategie aktuell weitgehend „raus“ ist – dazu an späterer Stelle mehr, aber genau das passt zu dieser seitwärts-ruhigen Marktphase.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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