
DAX Aktuell und Prognose: Nach dem verlängerten Osterwochenende starten wir mit dem DAX in die neue Handelswoche, während die US-Märkte am Montag bereits einen regulären Handelstag hatten. Der DAX befindet sich dabei strategisch in einer etwas heiklen Zone: Einerseits notiert er knapp oberhalb der Value-Area-High der Vorwoche und baut damit langsam ein leichtes Long-Momentum auf. Andererseits reicht ein moderater Rückzug, um den Index wieder in die Value Area der Vorwoche zurückfallen zu lassen – und genau dieses „oberhalb/innerhalb“-Spannungsfeld macht Setups nahe am aktuellen Kurs unattraktiver, weil die Verortung schnell kippen kann.
Vor diesem Hintergrund betrachte ich Long-Positionen in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Preis eher mit Abstand. Ob der Markt heute bis in die tieferen Unterstützungen läuft, ist offen: Ich würde es nicht als Basisszenario annehmen, aber auch nicht kategorisch ausschließen. Statt Prognosen zu überladen, bleibt der pragmatische Ansatz entscheidend: Alarme setzen, die Zonen abwarten und erst am Level entscheiden, ob eine bestätigte Reaktion entsteht.
Auf der Oberseite bleiben die Widerstände weiterhin von hoher Qualität, weil sie in dieser Lage statistisch eher Reaktionen erzeugen als der Mittelbereich. Dadurch ergibt sich ein klarer Plan: Selbst wenn auf der Unterseite keine sauberen Long-Möglichkeiten entstehen, bleiben auf der Oberseite greifbare Short-Optionen, sofern der Markt in die entsprechenden Zonen hineinläuft und die Ablehnung bestätigt. Genau diese Asymmetrie halte ich für die sauberste Handlungslogik zu Wochenbeginn.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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