

DAX Aktuell und Prognose: Die Handelsausrichtung im DAX bleibt weiterhin klar abwärtsgerichtet. Entsprechend sind mögliche Kaufpositionen aktuell bewusst weit von den gegenwärtigen Kursen entfernt, weil ein Long gegen die Handelsausrichtung nur dann ein sauberes Chancen-Risiko-Profil bekommt, wenn der Markt in eine echte, extreme Überdehnung hineinläuft und dabei an sehr starke Unterstützungen aus Volumen- bzw. TPO-Zonen kommt. Genau deshalb sind diese Long-Unterstützungen so eingezeichnet, wie sie eingezeichnet sind: nicht „damit man etwas hat“, sondern damit die Verortung wirklich asymmetrisch wird und man gegen den Trend überhaupt argumentieren kann.
Auf der anderen Seite habe ich die Handelszonen in Richtung der vorherrschenden Handelsrichtung näher an den Kurs herangezogen. Damit wird die operative Arbeit klarer: Sollte der Markt zu Korrekturen nach oben ansetzen, entsteht dort eine potenzielle Short-Möglichkeit – allerdings weiterhin nur mit untergeordneter Bestätigung, nicht „kalt“ am Level. Das ist der saubere Weg, um prozyklisch zu handeln, ohne in den Mittelbereich hineinzurutschen.
Bleiben diese Korrekturen aus, muss man pragmatisch mit weiter fallenden Kursen rechnen, weil das Momentum im aktuellen Setup nach unten zeigt und der Markt bislang keine strukturelle Entspannung liefert. Der Plan bleibt damit simpel: Longs nur im Extrem an massiven Supports, Shorts bevorzugt aus Korrekturen in die nähergelegten Zonen – und dazwischen konsequent geduldig bleiben.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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