

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX konnte am Freitag zum Handelsschluss noch die erste Unterstützungszone um 24.400 Punkte anlaufen. Heute am Montag eröffnet er etwas schwächer, aber das ändert nichts an der kurzfristigen Überdehnung: Nach dem starken Abverkauf sind Gegenbewegungen und korrektive Rebounds jederzeit möglich, weil der Markt in der Regel nicht geradlinig weiterfällt, sondern erst einmal „Luft holt“. Genau das macht das Umfeld anspruchsvoller, weil die nächste Bewegung nach oben schnell und unruhig sein kann, ohne dass daraus automatisch ein Trendwechsel entsteht.
Für den heutigen Tag liegen die nennenswerten Unterstützungen bei 24.400, 24.360 und 24.300 Punkten. Das ist eine enge Staffel, die zeigt, dass wir uns bereits an wichtigen übergeordneten Bereichen bewegen. Dort entscheidet sich typischerweise, ob der Markt Stabilisierung findet oder ob er die nächste Etage tiefer ansteuert. Gleichzeitig gilt: Je näher man an dieser Unterseite handelt, desto stärker muss die Stabilisierung sichtbar werden, damit man nicht in einen reinen „Durchlauf“ hinein agiert.
Für neue Shortpositionen ist der Markt kurzfristig zu überdehnt. In so einer Lage sind Shorts häufig eher „hinterher“ und damit riskant, weil die erste Korrektur nach oben schnell einen Teil der Strecke zurückholt. Deshalb ist heute vor allem Disziplin gefragt: Unterstützungen respektieren, Reaktionen abwarten, und erst wieder dann aktiv werden, wenn der Markt entweder sauber zurückkorrigiert oder eine neue, bessere Verortung anbietet.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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