
DAX Aktuell und Prognose: Es war absolut richtig, die long verschachtelte Seitwärtsphase zu respektieren, weil genau dieses Regime heute sein typisches Muster gezeigt hat: Innerhalb der Range wurde der Markt punktgenau abverkauft, drehte dann aber in der grün markierten Unterstützungszone sauber nach oben. Das Tief lag bei 24.920, das Hoch folgte 133 Punkte darüber – ein klares Indiz, dass der Support nicht nur „getroffen“, sondern aktiv verteidigt wurde. Aus meiner Perspektive war das die saubere Konsequenz aus der Handelsausrichtung: nicht gegen das noch intakte Long-Momentum ankämpfen, aber gleichzeitig die Seitwärtslogik ernst nehmen und deshalb nicht im Mittelbereich agieren.
Ebenso stimmig war es, den ersten Support an der Value-Area-Low der Vorwoche zu priorisieren, weil der Markt dort bereits sehr gut reagiert hat und damit die Zone als funktionierenden Anker bestätigt. Genau diese Staffelung – erst Vorwochen-VAL, dann tiefer liegende Supports – ist in einem verschachtelten Umfeld entscheidend, weil sie verhindert, dass man zu früh „zu viel“ erwartet. Der Markt liefert in solchen Phasen häufig kurze, saubere Reaktionsstrecken statt langer Trendstrecken, und deshalb muss das Vorgehen mehr auf präzise Verortung als auf Narrativ setzen.
Solange das Momentum im DAX weiterhin long etabliert ist, bleibt auch ein weiterer Long-Versuch aus tiefer Verortung relevant. Besonders spannend wäre ein kontrollierter Ansatz an der Value-Area-Low Februar unterhalb von 24.807, weil dort Long-Momentum und eine „untere“ Value-Grenze zusammenfallen und damit wieder ein strukturell sauberes Chancen-Risiko-Profil entsteht. Darunter gelten die weiteren, bereits hervorgehobenen Unterstützungen als nächste Staffel – und genau dort bleibt der Plan klar: Longs nur am Support, nicht in der Mitte der Range, und Shorts weiterhin nur im echten Extrem.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
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Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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