


DAX Aktuell und Prognose: Für den heutigen Tag verschiebe ich den Fokus klar auf die Oberseite. Long-seitig sehe ich aktuell keine attraktive Verortung, weil das gestrige Tief bereits gespielt ist und der Markt erst wieder günstigere Preise liefern müsste, bevor ich neue Longs überhaupt ernsthaft prüfe. In so einer Konstellation ist mir wichtig, nicht im Zwischenraum aktiv zu werden: Der Vorteil entsteht nicht durch Aktivität, sondern dadurch, dass der FDAX mir eine saubere Rücklauf-Verortung anbietet, an der Risiko und Reaktion klar zusammenpassen. Genau deshalb schaue ich heute eher auf Rückläufe nach oben, statt auf „mittendrin“-Entries.

Auf der Widerstandsseite bleiben drei Zonen, an denen ich Reaktions-Shorts prüfe, falls der Markt dorthin zurückläuft und dort sichtbar ausläuft. Die erste Zone liegt bei 24.430, danach folgt das Band 24.600 bis 24.650, und als obere Station bleibt die Value-Area-High des aktuellen Monats bei rund 24.820 Punkten. Diese Bereiche sind für mich keine „Pflicht-Trades“, sondern Reaktionsräume: Ich werde dort nur aktiv, wenn der Markt am Level klar ablehnt und die Umkehr untergeordnet erkennbar wird. Ohne diese Ablehnung ist es mir zu riskant, einfach nur „wegen eines Levels“ zu shorten, gerade wenn der Markt zuvor schon sauber gedreht hat.
Wenn der Rücklauf in diese Zonen nicht kommt, erzwinge ich nichts. Nach einem so sauberen Support-Tag ist Geduld für mich oft die bessere Entscheidung als ein Einstieg im Mittelbereich, weil dort das Chancen-Risiko-Profil schnell verwässert. Ich bleibe deshalb bei einem schlanken Plan: Entweder der FDAX liefert mir eine der drei Oberseiten-Verortungen und kippt dort nachvollziehbar – oder ich bleibe passiv und warte auf die nächste klare Verortung. So bleibt der Ansatz ruhig, professionell und reproduzierbar, ohne dass ich mich von „ich müsste doch handeln“-Gefühlen treiben lasse.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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