

DAX Aktuell und Prognose: Nachrichtenbasiert kam es kurzfristig zu einem sehr dynamischen Schub auf der Oberseite, ausgelöst durch die Aussicht auf ein mögliches Kriegsende im Iran-Konflikt. In genau so einer Lage war es aus meiner Sicht richtig, entweder sehr enge Reversal-Longs zu handeln oder konsequent auf die weit entfernten Korrekturzonen zu warten. Der DAX – ebenso wie die US-Indizes – lief innerhalb kürzester Zeit explosiv in die Widerstandszonen hinein und reagierte dort anschließend sauber. Ich habe in diesem Kontext selbst Shortpositionen aufgebaut, weil die Verortung „oben“ wieder stimmte und das Chancen-Risiko-Profil dadurch deutlich besser wurde.
Entscheidend war dabei weniger das Event als die Vorbereitung: Die Liquiditätszonen waren im Vorfeld definiert, und genau diese als „unfair“ bewerteten Bereiche liefern in Überdehnungssituationen oft das beste Qualitätsprofil. Wenn große Marktteilnehmer beginnen, solche Zonen zu verteidigen oder zu nutzen, wird die Reaktion häufig sehr direkt – und genau das hat trotz der Dynamik, Explosivität und Volatilität gut funktioniert. Zur Orientierung bleiben abgearbeitete Unterstützungen weiterhin blau markiert und abgearbeitete Widerstände grau, damit klar dokumentiert ist, welche Levels ihren Erstkontakt bereits ausgespielt haben.
Für den heutigen Tag gilt im DAX weiterhin eine abwärtsgerichtete Handelsausrichtung. Ich warte deshalb entweder auf obere Korrekturen, um wieder prozyklisch short in Richtung der Handelsausrichtung zu arbeiten, oder – falls der Markt in tiefe Supports hinein überdehnt – maximal auf sehr eng geführte Reversal-Longs, wenn überhaupt. Alles Weitere wird der Markt entscheiden: Ob die Marken angelaufen werden oder nicht, ist die zentrale Bedingung, und ohne Zonenlauf plus Bestätigung bleibt das Setup passiv.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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