


DAX Aktuell und Prognose: Der DAX konnte heute die nächste Unterstützungszone sauber anlaufen und direkt zur Handelseröffnung sehr dynamisch reagieren – über 300 Punkte nach oben, planbar und intraday gut handelbar. Genau solche Sequenzen zeigen, warum Vorbereitung mehr ist als „Marken einzeichnen“: Wenn der Markt eine Zone erreicht und gleichzeitig die Struktur stimmt, entsteht ein Setup, das nicht erraten werden muss, sondern sich wie ein Mechanismus abarbeitet. Für mich ist das ein klarer Beleg, dass Zonen dann am besten funktionieren, wenn man den Kontext mitliest und nicht erst im Mittelbereich anfängt, aktiv zu werden.

Der entscheidende Kontext war diesmal die Balance-Struktur: Die gesamte Value Area der aktuellen Woche lag innerhalb der Value Area der Vorwoche, was typischerweise einen ausbalancierten Markt beschreibt. Dadurch wird der Ausbruch aus dem Value-Bereich umso aussagekräftiger, weil der Markt in dem Moment nicht „nur“ schwankt, sondern bewusst in einen unfairen Bereich driftet. Unterhalb der Value-Area-Low der aktuellen Woche und gleichzeitig unterhalb der Value-Area-Low der Vorwoche war der DAX damit – wenn man es so formulieren will – in einem doppelt unfairen Bereich relativ zur aktuellen und zur Vorwoche. Genau deshalb war die Location so spannend, und genau deshalb wurde die zweite Station am Ende auch so sauber abgearbeitet: Der Markt musste diese Disbalance irgendwann wieder auspreisen, und der Rebound war die logische Folge.
Disziplin und Geduld wurden damit sehr direkt belohnt, weil sich aus der Verortung heraus nicht nur ein „Move“, sondern auch saubere Einstiege ableiten ließen. Für mich ist das eine sehr gute Vorlage für genau jene Phasen, in denen der Markt auf sich warten lässt: Wer die Zonen vorbereitet hat und dann wirklich wartet, bekommt nicht mehr Trades, aber bessere Trades – und muss sich nicht im Zwischenraum mit Zufall beschäftigen. Genau dieses Zusammenspiel aus Vorbereitung, Level-Logik und geduldigem Timing ist am Ende der Unterschied zwischen „beschäftigt sein“ und „Edge handeln“.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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