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USDFEDEUR

Ein Ausblick für die aktuelle Handelswoche – wird es für die Bullen leichter?

Chris Weston
Head of Research
May 9, 2022
Eine weitere wichtige Woche steht an den Märkten bevor, in der die Zentralbanken ihre Geldpolitik straffen, geopolitische Bewegungen stattfinden und sich die Konjunktur abschwächen könnte.

Makrotrends im Fokus

  • Die Zentralbank und die Aussicht auf einen politischen Fehler - die Fed spürt den Höhepunkt der Inflation, aber sie wird das Gaspedal nicht durchtreten - dies scheint nicht der Zeitpunkt für eine Wende zu sein
  • Der USD ist nach wie vor ein zentraler Punkt für alles - der USDX testet die Höchststände von 2020 und scheint derzeit nicht zu bremsen, was sich auch auf die Risikostimmung auswirkt. Die realen US-Zinsen waren das Rückgrat der Bewegung, wobei die 10-jährigen US-TIPS in der letzten Woche um 26 Basispunkte zulegten, während das Wachstum und das erwartete Tempo der Zinserhöhungen ebenfalls unterstützend wirken.
  • Stagflation ist klar, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit von Rezessionsrisiken, nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern?
  • Chinas Konjunkturabschwächung auf den Spuren seiner "Covid Zero"-Politik. Werden diese Woche weitere gezielte politische Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft folgen?
  • Werden wir diese Woche eine Entspannung an den Aktienmärkten erleben? Der NAS100 ist seit fünf Wochen in Folge gesunken, das ist das schlechteste Ergebnis seit November 2012. Ein schwacher Verbraucherpreisindex in dieser Woche könnte zu einer soliden Short-Eindeckung führen.
  • Geopolitik - die Invasion in der Ukraine ist bei den Tradern etwas in den Hintergrund getreten, könnte aber in dieser Woche wieder auftauchen - vor allem, da Putin diese Woche eine Rede halten wird
  • Rohöl bewegt sich - ein Ausbruch nach oben wäre denkbar und es stellt sich die Frage, ob dies einen Trend begünstigen könnte.

Matrix der impliziten Volatilität

(Quelle: Pepperstone)

Ereignis-Risikonavigator - Was in der kommenden Woche zu beachten ist

  • US April CPI (Mittwoch) - der Markt erwartet eine Abschwächung der Jahresteuerung auf 8,1 % (von 8,5 %) und einen Anstieg des Kerninflationsindex auf 6 % (6,5 %) - dies ist wohl das größte Risiko in dieser Woche. Die Spanne der Schätzungen liegt zwischen 8,5 % und 7,9 %, wobei sich der Markt die Frage stellt, ob damit der Höhepunkt des Preisanstiegs erreicht ist und Basiseffekte zum Tragen kommen.
  • Der Aufwärtstrend des USD dürfte bei einem guten Verbraucherpreisindex intakt bleiben - Long-Positionen im USDCHF und Short-Positionen im GBPUSD waren die Trades der letzten Woche und Trendfolger wären bei diesen Paaren gut aufgehoben.
  • US PPI final demand – Donnerstag 14:30 MEZ - Konsens 8,9% (von 9,2%) - normalerweise kein Marktbewegungsfaktor aber angesichts der Bedeutung der Inflation im Moment sollte man dies auf dem Radar behalten.
  • US University of Michigan 1-Jahres- und 5-10-Jahres-Inflationserwartungen (Fr. 16:00 Uhr MESZ) - die 1-Jahres-Erwartungen sollten bei 5,4 % bleiben - die Fed schaut sich das an, also ist es sinnvoll, dass die Trader das auch tun - es ist unwahrscheinlich, dass sich die Skala zu stark bewegt, aber auch hier lohnt es sich, aufmerksam zu sein.
  • 10 Fed Reden – Williams, Barkin, Waller, Kashkari, Mester, Bostic, Daly - auch hier gilt, dass wir neue Daten benötigen, damit die Fed diese Änderungen sinnvoll einordnen kann, doch der Markt wird sich an deren Besorgnis orientieren und darauf gespannt sein, mehr darüber zu erfahren, wo die einzelnen Redner den neutralen Leitzins sehen.
  • China aggregate finance (kein fester Termin in dieser Woche) - der Markt erwartet einen Rückgang auf 2.200 Mrd. RMB, wobei die Geldmenge M2 bei 9,9 % (von 9,7 %) gesehen wird - kein Termin, was es Händlern schwer macht, zu handeln - aber da Chinas unzureichende Unterstützung für Haushalte und Unternehmen in vollem Umfang sichtbar ist, werden wir auf Anzeichen für eine Kreditschöpfung achten
  • Chinas Handelsbilanz (Montag, kein fester Termin) - die Exporte werden im April voraussichtlich um 2,7% steigen, während die Importe bei -3% liegen dürften - die Importzahlen dürften die sich verlangsamende Wirtschaft angesichts der "Covid Zero"-Politik und der schwächelnden Binnennachfrage widerspiegeln - es scheint, als würde der Markt Chinas Wachstum für 2022 derzeit eher bei 2% einpreisen, und die meisten tun sich schwer damit, herauszufinden, wie das Land das 5.5% BIP erreichen möchte.
  • China PPI/CPI (Mi) - Konsens erwartet 7,8% bzw. 1,9% - ein schwacher CPI würde den Spielraum für einen schwächeren Yuan vergrößern. Wenn der USDCNH also seinen derzeitigen Aufwärtstrend beibehalten kann und viel von den US-VPI-Daten abhängt, dürfte der USD gegenüber den G10-FX unterstützt bleiben - ein wichtiger Forex-Kurs
  • UK Q1 BIP (Thurs 10:00 MESZ) – 8.9% YoY, 1% QoQ – wird in den Medien ein wenig beachtet, ist aber eine alte Neuigkeit, so dass es unwahrscheinlich ist, dass sich das GBP bewegt, es sei denn, es handelt sich um eine wirklich große Ausnahme.
  • ECB Redner – Nagel, Guindos, Präsidentin Lagarde (Mittwoch 10:00 Uhr MESZ), Vasle, Knot, Schnabel, De Cos, Centeno - da der Markt bei der Juli-Sitzung der EZB mit Zinserhöhungen um 22 Basispunkte rechnet, dürften die entsprechenden Kommentare die Trader dazu veranlassen, diese Preisgestaltung zu korrigieren, was den EUR in Bewegung halten dürfte. Achten Sie auf den Spread zwischen italienischer 10-Jahres-BTP-Rendite und deutscher 10-Jahres-Bund-Rendite - dieser ist auf über 2% gestiegen und könnte EURJPY belasten. EURUSD konsolidiert sich in einer Spanne von 1,0635 bis 1,0480 und braucht einen Impuls.
  • Deutsche ZEW-Umfrage zu Erwartungen und aktueller Lage (Di 11:00 MEZ) - der Markt erwartet hier einen weiteren schwachen Wert, wobei der Erwartungsindex von -41 auf -43 fallen dürfte. Auch dies sollte keine unmittelbare Auswirkung auf den EUR haben, aber es könnte vom Ergebnis und dem Ausmaß der Über- bzw. Unterschreitung abhängen.

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