
Sehr geehrte Damen und Herren,
einen schönen guten Morgen am Montag, den 29.06.2026.
In den letzten Handelstagen gab es Licht und Schatten. Die KI-Story zeigt erste Bremsspuren. Nichts Dramatisches, aber die charttechnische Lage im NASDAQ100 oder im NIKKEI 225 deuten auf massive Umkehrmuster hin.
Eine gewisse Vorsicht bei den extremst gelaufenen Aktien wie Micron, ASML und Co. ist auf jeden Fall angebracht. Der Druck im System schlägt momentan auf den Endverbraucher durch. Achten Sie auf die Preisänderungen oder die Äußerungen von Lenovo...
Lenovo warnt, dass wegen eines massiven Mangels an Speicherchips (DRAM/NAND) durch den KI-Boom die Einkaufspreise sich teils vervielfacht haben und deshalb PCs, Laptops und Smartphones für Endkunden deutlich teurer werden.
Neben diesen "Baustellen" am Aktienmarkt sehen auch andere Asset Klassen einen Rücksetzer. Gold und Silber sind weiter auf dem Weg nach unten, wobei Gold bereits unter 4.000 USD gefallen war.
Auch der Bitcoin sowie andere Kryptowährungen haben relevante Supports bereits leicht attackiert.
Im Fazit sehe ich im Moment größere Adjustierungen, die sich auch an der Wall Street noch entfalten können. Weitere kurzfristige Tops bleiben im Sommer weiter möglich.
Bleiben Sie fokussiert.
Im Chart der Woche prüfen wir heute den NASDAQ 100 Index (NAS100).

NASDAQ100 bildet Umkehrmuster
Analyse & Kommentar: Der Tech-Index bremst an verschiedenen linienbasierten Widerständen oberhalb von 30.000❌ Zählern. Bisher sind bereits zwei Fehlausbrüche gelaufen. Achten Sie übergeornet auf die Unterstützungen bei 28.206✅ und 25.906 Punkten. Die Lage spitzt sich zu und bildet relevante Umkehrmuster.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche.
Freundliche Grüße,
Thomas Jansen

Top-Thema KW 27 US Jobs und Unabhängigkeitstag
In der kommenden Woche stehen mehrere konjunkturelle Schlüsseltermine an, die vor allem Inflation, Arbeitsmarkt und Stimmung betreffen.
Nach dem ruhigen Montag bringt der Dienstag mit deutschen Arbeitsmarktdaten und Verbraucherpresse sowie dem US‑Verbrauchervertrauen erste Impulse. Am Mittwoch verdichten sich die Signale: Inflationsdaten aus Deutschland und der US‑ISM‑Index für das verarbeitende Gewerbe gelten als zentrale Gradmesser für Konjunktur und Zinserwartungen. Donnerstag rückt mit dem US‑Arbeitsmarktbericht die Zinsfrage nochmals stark in den Vordergrund.
Am Freitag prägen Einkaufsmanagerindizes für Dienstleistungen in Europa und Deutschland sowie der US‑Feiertag ein eher ruhiges Bild.
Prüfen Sie bitte auch die Echtzeitkalender.
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