

DAX Aktuell und Prognose: Gestern war das Ziel, den DAX aus einer tieferen Verortung heraus long zu handeln. Diese tiefere Verortung hat der Markt jedoch nicht geliefert – und genau deshalb gab es folgerichtig keinen Trade. Das ist nicht „verpasst“, sondern regelkonform: Ohne günstige Location fehlt das saubere Chancen-Risiko-Profil, und ein Einstieg im Drift wäre am Ende nur ein teurer Kompromiss. Gerade im DAX ist das typisch: Wenn die Korrektur schon vorher oder gar nicht kommt, bleibt der beste Trade das Auslassen.
Für heute bleibt die Lage ähnlich, nur mit einem zusätzlichen Risikofaktor: Der DAX handelt weiterhin außerhalb der Value Area der Woche, und genau das macht Longs im aktuellen Bereich gefährlich. Außerhalb der Value wirkt der Markt zunächst stark, aber die Rückkehr in den fairen Bereich kann plötzlich und schnell passieren – und dann sitzt man auf einem späten Entry ohne Puffer. Deshalb bleibe ich bei der gleichen Grundlogik: Ich handle in Richtung des Momentums, aber nur aus der Korrektur heraus, nicht aus dem teuren Außenbereich.
Das bedeutet praktisch: Der DAX muss mir erst die tiefe Korrektur geben, bevor überhaupt ein Einstieg sinnvoll wird. Kommt sie nicht, bleibt es erneut bei keinem Trade – und das ist okay, weil der Vorteil nicht aus Aktivität entsteht, sondern aus Verortung plus bestätigter Reaktion. Wenn der Markt später doch in die relevanten Supports zurückläuft und Stabilisierung zeigt, wird es wieder interessant; bis dahin bleibe ich konsequent an der Seitenlinie.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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