

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX bleibt im Rahmen der steigenden Handelsausrichtung grundsätzlich positiv, aber er ist innerhalb dieses Trends aktuell schlicht zu teuer verortet – egal ob man es im H4 oder im Stundenchart betrachtet. Der laufende Impuls kann jederzeit in eine Korrektur übergehen, und genau hier liegt der Knackpunkt: Steigendes Momentum wirkt verlockend, aber der Preis ist nicht mehr attraktiv. Ich will Longs nur dann, wenn der Markt mir wieder „günstige Angebote“ macht – also eine tiefere Korrektur, in der ich mit dem Trend arbeiten kann, ohne im Impuls hinterherzukaufen.
Dass der Markt trotzdem weiter steigen kann, ist damit nicht ausgeschlossen, aber ohne Pullback fehlt der Vorteil. In solchen Phasen entscheidet weniger die Richtung als die Location: Wenn der Kurs im teuren Bereich klebt, wird man schnell zum Passagier statt zum Händler. Deshalb bleibe ich dabei, geduldig auf Rückläufe zu warten, die das Chancen-Risiko-Profil wieder sauber machen – und erst dann über Einstiege nachzudenken. Das schützt auch davor, „nur wegen Momentum“ Trades zu nehmen, die später in der ersten ernsthaften Korrektur sofort unangenehm werden.
Für heute fokussiere ich mich deshalb auf drei Zonen, die bei einem Rücklauf wieder interessant werden könnten: zunächst der Bereich um 25.100 Punkte, dann die Value-Area-High der Vorwoche bei rund 24.940 Punkten und als tiefere Station der Point of Control der Vorwoche bei 24.660 Punkten. Je tiefer der Markt in diese Staffel zurückläuft, desto besser wird in der Regel die Verortung – aber entscheidend bleibt, dass der Kurs dort sichtbar stabilisiert, bevor ein Long überhaupt Sinn ergibt.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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