

DAX Aktuell und Prognose: Der FDAX hat seine erste Handelszone wie geplant erreicht: die Value-Area-Low der Vorwoche bei 24.860 Punkten. Genau dort lag zusätzlich die Anchored VWAP aus dem Februar-Tief – ein sauberes, institutionelles Support-Cluster, das den Rücklauf nicht nur „abfedert“, sondern strukturell legitimiert. In einer verschachtelten Marktphase ist das der entscheidende Unterschied: Nicht jede Unterstützung ist gleichwertig, aber wenn Volumenstruktur und Anchored VWAP zusammenfallen, entsteht ein Level, an dem ich Reaktion erwarte statt Hoffnung trade.

Wir bleiben in einer long-verschachtelten Situation, das Momentum ist dünn, aber weiterhin long, und deshalb muss der Fokus auf klar definierten Folge-Unterstützungen liegen. Die Reaktion hat das Setup dann nahezu lehrbuchhaft bestätigt: Der DAX ist von dieser Zone aus explosiv um über 450 Punkte angestiegen. Damit bleibt die Unterseite in ihrer Relevanz intakt – die bereits markierten Unterstützungen sind nicht „verbraucht“, sondern durch die Stärke sogar eher bestätigt, weil der Markt Akzeptanz genau dort gezeigt hat, wo er sie zeigen sollte.
Für heute gehe ich nicht davon aus, dass der Markt die oberen Widerstände anläuft. Und selbst wenn, bleiben diese Zonen nur mit klar bestätigten Umkehrsignalen untergeordnet handelbar, weil wir trotz dünnem Momentum weiterhin in einer long, seitwärtsgerichteten Struktur arbeiten – nur eben eher long als seitwärts. Ich will hier keine Oberseite „erzwingen“: Solange das Regime so bleibt, ist die saubere Logik, Unterstützungen zu respektieren und Widerstände nur als Reaktionsräume zu behandeln, nicht als Einladung zum Antizyklik-Reflex.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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