

DAX PROGNOSE: Der DAX startet heute im Einklang mit der steigenden Handelsausrichtung klar auf der Oberseite. Im Kontext der weiter unten definierten Momentum-Play-Strategie ergab sich gestern ein technisch sehr sauberer Long-Einstieg; der Markt wurde über diesen Ansatz entsprechend „abgefischt“. Die Zonen aus Volumenprofil und TPO lieferten in dieser Sequenz keinen Einstieg, was im Prozessbild jedoch einkalkuliert ist: Genau deshalb laufen beide Vorgehensweisen parallel, um unterschiedliche Marktregime abzudecken, ohne die Entscheidungslogik zu verwässern. Ich werte das nicht als „verpassten Trade“, sondern als saubere Rollentrennung der Systeme.
Für den heutigen Handelstag sind Short-Setups innerhalb der steigenden Ausrichtung bewusst nur in extremen Distanzbereichen vorgesehen. Shorts gegen die Handelsausrichtung werden ausschließlich bei ausgeprägter Überdehnung gesucht – idealerweise außerhalb stark statistischer Abweichungszonen bzw. erst dann, wenn der Markt selbst deutlich statistisch abweicht und dadurch überhaupt erst ein tragfähiges antizyklisches Chancen-Risiko-Verhältnis entsteht. Entsprechend hoch liegen die relevanten Reaktionsräume bei 25.560 und 25.780 Punkten. Auf der Unterseite bleibt ein geordneter Rücklauf zur Tages-EMA20 als konstruktives Szenario interessant; dieser Bereich überlappt zudem mit der Value-Area-Low Februar und liegt insgesamt um 24.900 Punkten, was die Zone technisch zusätzlich verdichtet.

Der S&P 500 war heute ein Lehrbuchbeispiel – und genau deshalb operativ so wertvoll. Die Unterstützung wurde sauber angelaufen, die Zone bleibt im Chart bewusst ausgegraut und dient damit als reine Dokumentation; anschließend kam genau die Reaktion, die man in solchen Momenten sehen will: ein schneller, klarer Push von 46 Punkten bzw. 0,7 % nach oben.

Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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