

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX eröffnet heute etwas tiefer und reagiert sichtbar „verschnupft“ auf die Nachrichtenlage rund um abgebrochene bzw. komplizierter gewordene Verhandlungen im USA-Iran-Konflikt. Genau das war der Risikofaktor, den ich letzte Woche bereits adressiert hatte: Für neue Longs war der Markt schlicht zu teuer verortet, und in solchen Phasen reichen einzelne Headlines aus, um sprunghafte Korrekturen auszulösen. Dass diese Korrektur nun gekommen ist, bestätigt weniger eine Prognose als die Logik dahinter – starke Impulse werden irgendwann zeitlich oder preislich korrigiert, und wer sich an das Protokoll hält, wird nicht von „plötzlichen“ Bewegungen überrascht.
Für heute sind auf der Unterseite drei Stationen relevant, an denen der Markt überhaupt erst wieder „handelbar“ wird. Zunächst die Unterstützung bei 23.660 Punkten, darunter 23.560 Punkte, und als tieferer, struktureller Anker die Anchored VWAP bei 23.340 Punkten. Diese Staffelung ist wichtig, weil sie verhindert, dass man zu früh in den Markt hinein handelt: Erst wenn der DAX eine dieser Zonen tatsächlich anlaufen lässt und dort eine bestätigte Reaktion zeigt, entsteht ein Setup mit sauberer Risikoführung.
Damit bleibt der Plan pragmatisch: Nicht versuchen, die Bewegung zu erraten, sondern abwarten, welche dieser Marken der Markt heute aktiviert. Ich schaue dann am Level, ob die Price Action die Stabilisierung bestätigt – und erst dann wird entschieden, ob daraus ein Trade wird oder ob der Markt weiter „durchrutscht“ und die nächste Station ansteuert.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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