

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX lässt – ähnlich wie die US-Indizes – aktuell kaum Korrekturen zu und schiebt sich in einem sehr volatilitäts- und momentumarmen Modus Stück für Stück nach oben. Gerade für unerfahrene Marktteilnehmer ist das oft eine tückische Phase, weil sich schnell das Gefühl einschleicht, „Korrekturen gibt es scheinbar nicht mehr“. Ich habe das im S&P-500-Chart bewusst als Referenz herausgestellt, weil er das Gesamtregime gut abbildet: Der Markt wirkt stabil, aber diese Stabilität ist häufig nur oberflächlich, weil sie nicht aus gesunder Korrekturstruktur entsteht, sondern aus einem zähen, einseitigen Drift.

Wenn man den S&P 500 in Ruhe betrachtet, bestätigt sich genau dieser Punkt: Das Umfeld ist hochgradig gefährlich, weil der Index gemäß ATR-Bändern klar überkauft ist, während das fortlaufende Momentum gleichzeitig eine scheinbare Sicherheit suggeriert. Genau hier wirken zwei Kräfte gegeneinander: auf der einen Seite das objektive Risiko der Überdehnung, auf der anderen Seite die psychologische „Sicherheit“ eines Marktes, der einfach weiterläuft. Das ist ein Fahrwasser, das ich gern mit schnellem Fahren auf Eis vergleiche: Solange alles geradeaus läuft, fühlt es sich stabil an – aber sobald der Markt kippt oder nur leicht die Richtung wechselt, kann es sehr schnell ins Schlingern gehen.
Aus meiner Sicht ist das der Moment, in dem es sinnvoller ist, auf andere Basiswerte auszuweichen, wenn man diese Option hat. Wer in einem solchen Tape unbedingt handeln will, geht häufig Kompromisse ein – und genau diese Kompromisse werden im Fall einer Korrektur teuer, weil man nicht aus günstiger Verortung handelt, sondern aus dem Impulsbereich heraus. Deshalb bleibt die Logik für den DAX klar: Unterstützungen werden erst deutlich tiefer interessant, konkret bei 24.240 (Value-Area-Low), darunter 24.080 und als nächste tiefere Staffel bei 23.850 Punkten. Erst wenn der Markt dorthin korrigiert und eine bestätigte Stabilisierung liefert, entsteht wieder ein Setup, das nicht auf Hoffnung basiert, sondern auf Verortung.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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