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Fundamentalanalyse

Fundamentalanalyse hilft uns dabei, die wichtigsten Einflussfaktoren auf Kursveränderungen zu verstehen, damit wir einschätzen können, wie sich diese Variablen in der Zukunft auf den Kurs auswirken können.

Was ist Fundamentalanalyse?

Während sich die technische und die Preisereignisanalyse auf das „Was“ konzentriert, ist die Fundamentalanalyse am „Warum“ interessiert.

Die Fundamentalanalyse ist eine unglaublich diverse Disziplin, und es dauert lange, sie zu meistern. Daher konzentrieren sich viele Trader am Anfang ihrer Laufbahn auf die technische Analyse.

Obwohl wir also auf Nachrichten, Unternehmensgewinne, Wirtschaftsdaten, Aktionen der Zentralbanken oder Entwicklungen in der Politik warten und letztlich auf diese reagieren, geht es beim Trading mit Fundamentalanalyse um die Ansammlung von Wissen darüber, warum ein Markt so reagiert, wie er es tut. Sie hilft uns dabei, zu verstehen, ob diese Variablen sich auch in Zukunft auf den Kurs auswirken werden – und in welchem Ausmaß.

Anders als bei der technischen oder Preisereignisanalyse, die sich außer im Hinblick auf Handelszeiten und Trading-Kosten wenig um den individuellen Markt dreht, um den es geht, kann sich Ihre Fundamentalanalyse jeweils anhand des speziellen Instruments oder Marktes stark unterscheiden.

Beispielsweise wissen wir, dass ein unerwarteter Wandel in der Kommunikation der US-Notenbank alle Märkte beeinflussen wird, doch die Fundamentalanalyse ermöglicht es uns zu verstehen, zu welchem Grad das der Fall ist. Eine bedeutende politische Überraschung, wie wir sie beim Brexit-Referendum erlebt haben, würde sich auf das GBP auswirken, doch es hätte ebenso Folgen für den FTSE 100 und den britischen Anleihenmarkt.

Makro- und Mikro-Betrachtungen

Makro- und Mikro-Betrachtungen werden von verschiedenen Arten von Investoren und Tradern jeweils unterschiedlich interpretiert.

Ungeachtet der übergeordneten Makro-Einflüsse achtet ein Aktienanleger genau auf den voraussichtlichen Cashflow eines Unternehmens, dessen Liquidität und bilanzielle Risiken sowie die Aussicht auf Beibehaltung seiner Dividenden.

Ein Forex-Trader ist eher an Zinskosten interessiert sowie daran, welche zukünftigen Ereignisse diese Preisstruktur verändern könnten und wie sich dies auf die Währung auswirken würde. Selbstverständlich gibt es dabei noch weitere wichtige Faktoren zu berücksichtigen, wie z. B. Renditedifferenz von Staatsanleihen, aktuelles Konto und Dynamiken der Handelsbedingungen sowie Positionierung.

Kombination von technischer und Fundamentalanalyse

Auch der überzeugteste technische Trader kann mittels Fundamentalanalyse gute Resultate erzielen. Egal ob Sie ein Trading-Neuling oder ein Vollprofi sind, kann das Verständnis der Verbindung zwischen den Risiken eines zukünftigen Ereignisses und dem Potenzial der Volatilität eine gute Hilfe beim Risikomanagement und der Bestimmung der Positionsgröße sein.

Wenn wir wissen, dass es ein Ereignis geben wird, welches die Märkte signifikant bewegen kann, und die Risiken sich in beide Richtungen erstrecken, dann sollten wir uns überlegen, ob wir während des Ereignisses überhaupt im Markt sein sollten, auch wenn das technische Setup optimistisch erscheint.

Erste Schritte

Wir ermutigen unsere Kunden dazu, so viel wie möglich über die beiden Analyseverfahren zu lernen und dieses Wissen mit Indikatoren und Werkzeugen zu unterstützen, die ihre Trading-Strategien stärker und einfacher machen. Beginnen Sie, indem Sie sich bei Daily Fix anmelden, unserem täglichen Markt-Update, welches Fundamentalanalysen mit technischen Analysen kombiniert und umsetzbare Handelsideen für jeden Trader liefert.

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