CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 69,28% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

US500

Die Volatilität und Unsicherheit an den Märkten nehmen zu

Chris Weston
Head of Research
Jan 24, 2022
Die vergangene Woche brachte vor dem Hintergrund der aktuellen Unsicherheit viel Bewegung in die Märkte. Trader sollten sich der Bewertung von Risiken widmen.

Mit einer Reihe wichtiger Katalysatoren in dieser Woche könnten die Märkte die Antworten erhalten, die sie suchen. Fraglich ist allerdings ob ihnen die Antworten auch gefallen werden?

Wir stellen Ihnen heute die wichtigsten Themen vor, die in der kommenden Woche die Märkte bewegen könnten.

Einflussfaktoren, die sich aktuell auf die Märkte auswirken

1. Weitere Abkehr von der Technologiebranche und breiter Aktienrückgang - Der NAS100 fiel letzte Woche um 7,5 % - die schlechteste Woche seit März 2020 – und scheint nun das Tief vom 4. Oktober zu testen. Technisch gesehen ist eine ganze Reihe von Aktienindizes stark überverkauft, während die internen Daten ein hohes Maß an Pessimismus erkennen lassen. 64 % der Aktien (im NAS100) befinden sich jetzt auf 4-Wochen-Tiefs und 38 % der Titel über ihrer 200-Tage-Linie. Gibt es einen Aufschwung? Die Aussichten scheinen nach dem Optionsverfall am Freitag erhöht zu sein, und Händler könnten unerwünschte S&P 500- und NAS100-Futures-Absicherungen zurückkaufen, was eine Rallye auslösen könnte.

2. Beobachtung der ehemaligen Liquiditätsnutznießer - Der starke Rückgang und die Rücknahmen bei den ehemaligen Liquiditätsnutznießer-ETFs - ARK Innovation, FinTech Innovation und Next Gen ETF - haben viel Aufmerksamkeit erregt. Diese Aushängeschilder des Momentums sind ein Leitfaden für das Risiko und wurden zerschlagen - eine Sache die Trader auf dem Radar haben sollten.

3. US Q4 Berichtssaison - Es ist die Woche, auf die es ankommt, denn 34% der Marktkapitalisierung des S&P 500 berichten diese Woche. Viele der von den Händlern favorisierten Unternehmen werden Zahlen vorlegen und angesichts der erhöhten impliziten Volatilität am Tag der Gewinne könnte es zu einem Kursfeuerwerk auf Aktien- und Indexebene kommen. Auf der Agenda stehen (mit impliziter Bewegung am Tag der Gewinne): IBM -6,8 %, Microsoft 5,3 %, Intel 6,7 %, Tesla 7,6 %, Apple 4,2 %, Amazon 4,2 %, Alphabet 3,8 %.

4. Krypto-Drawdown - Ein Monster-Wochenende für Krypto mit einem Bitcoin der unterhalb der Marke von 35.000 USD handelt. Die SEC könnte eine stärkere Regulierung der Börsen ins Auge fassen aber der größere Treiber waren die makroökonomischen Kräfte - höhere US-Realzinsen, niedrigere Inflationserwartungen und ein Fokus auf reduzierte Liquidität seitens der Fed. Ähnlich wie der NAS100 kann der Kryptobereich als stark überverkauft angesehen werden, aber das Momentum ist nach unten gerichtet und Erholungen werden wahrscheinlich verkauft - das offensichtliche Abwärtsziel für Bitcoin könnte die Reihe von Tiefs, die zwischen Mai und Juli 2021 erreicht wurden, sein.

5. FOMC-Sitzung (Donnerstag) - das wichtigste Ereignis der Woche – es bleibt zu erwarten, dass die Fed die Aussicht auf eine Zinserhöhung im März bekräftigt, ein Schicksal, das zu 85 % eingepreist sein dürfte. Im Juni und Juli dürften wir auch mehr Klarheit über die Beendigung des QE-Programms und die Mechanismen der Bilanzreduzierung erhalten. Auch wenn das Risiko gering ist, könnte eine Beendigung des QE-Programms durch die Fed auf dieser Sitzung und nicht im März zu einer erheblichen Volatilität an den Märkten führen. Die Risiken für den USD scheinen leicht nach unten verschoben.

6. US-Arbeitskostenindex für das vierte Quartal - kein Datenpunkt, der typischerweise zu wilden Marktbewegungen geführt hat, aber die Fed hat verlauten lassen, dass sie diesen Wert genau beobachtet, so dass der Markt ihm mehr Vertrauen schenken könnte - mit einem erwarteten Rückgang auf 1,2 % könnte eine Zahl unter 1 % oder 1,5 % erforderlich sein, um den USD in die eine oder andere Richtung zu treiben.

7. Sitzung der Bank of Canada (Donnerstag) - 16 von 29 Ökonomen erwarten, dass die BoC die Zinssätze beibehält, aber der Markt ist anderer Meinung und sieht eine 71%ige Chance, dass sie die Zinssätze anheben könnten - Der CAD bewegt sich mit der allgemeinen Risikobereitschaft, insbesondere gegenüber dem EUR, JPY und USD, so dass eine Einschätzung der BoC-Politik gegenüber dem AUD oder NZD ein saubereres Spiel zu sein scheint.

8. Geopolitik und Spannungen zwischen Russland und der Ukraine - Pepperstone-Kunden können den USDRUB oder den VanEck Russia ETF handeln. Der USDRUB ist ein Momentum-Titel, der sich auf 78 und den höchsten Stand seit April 2021 erholt hat. Dies ist zweifellos ein Thema, das sich auf die Aktien- und Risikostimmung ausgewirkt hat. Wir beobachten diesen Bereich sehr aufmerksam, da die Nachrichtenlage ernüchternd ist - es ist unklar, welches Szenario die Märkte einkalkulieren, aber es scheint wahrscheinlich das einer teilweisen Eskalation zu sein - in der Folge könnte jede Beschwichtigung der Spannungen den Kauf von RUB fördern, während der Markt auf Anzeichen einer russischen Invasion und NATO-Unterstützung für die Ukraine wartet.

9. Politische Kräfte im Vereinigten Königreich beeinflussen das GBP - vor der BoE-Sitzung in der nächsten Woche, bei der eine Anhebung um 25 Basispunkte fast vollständig eingepreist ist, wird der Markt die Ergebnisse des Berichts von Sue Gray zu den "Partygate"-Skandalen erfahren - die Ergebnisse sollten vor Mittwoch veröffentlicht werden, aber noch wichtiger wird jede Reaktion von Boris Johnsons Schlüsselpersonen sein - GBP-Händler würden nach Anzeichen für ein Misstrauensvotum Ausschau halten. Die einwöchige GBPUSD-Volatilität liegt bei 6,3 % und damit im 24. Perzentil der 12-Monats-Spanne, so dass Händler nicht davon ausgehen, dass die britische Politik das Boot zu sehr ins Wanken bringen dürfte - das könnte sich ändern. Für GBP-Longpositionen bestehen einige eindeutige Risiken, insbesondere beim EURGBP, der auf Wochenbasis ein zinsbullisches Engulfing zeigte.

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