Aktien steigen aus Sorge, was zum Teil daran liegt, dass keine Nachrichten über US-Banken gute Nachrichten für riskante Anlagen sind. Auch an den US-Anleihemärkten ist ein bullischer Geldfluss zu beobachten, und da die Renditen sinken, ist das Ergebnis, dass das Wachstum gut funktioniert und die Technologiebranche sich im Aufwind befindet.
Solange die Zinssenkungen in den USA für das zweite Halbjahr 23 bei etwa 50 Basispunkten liegen, scheint das Momentum die Mutigen zu begünstigen.
Die USD-Volatilität ist ebenfalls rückläufig, und man sieht, dass der USDX eine zermürbende Kursentwicklung abbildet. Allerdings könnte der jüngste Abwärtstrend seit dem 6. März in Frage gestellt werden, da in der kommenden Woche eine Reihe von US-Daten veröffentlicht wird.
Es ist ungewiss, ob es in dieser Woche etwas Neues aus den US-Daten zu erfahren gibt, und es könnte eine deutliche Über- oder Unterschreitung der Prognosen nötig sein, damit der Markt den heißen Arbeitsmarkt in Frage stellt oder ob die Aktienmärkte eine höhere Wahrscheinlichkeit einer künftigen Rezession einpreisen sollten. Der Fall Trump vor Gericht wird den Löwenanteil der Schlagzeilen ausmachen, und obwohl er das soziale Gefüge in den USA erschüttern könnte, vermitteln die Märkte bisher den Eindruck, dass dies kein Thema ist, mit welchem man spekulieren sollte.
Im Moment macht es mehr Sinn, sich weiterhin auf das Ticker-Band der US/EU-Banken zu konzentrieren und ob die Anleihenhändler auf den Geldfluss in den USA reagieren - der Spillover-Effekt sind bekanntlich höhere Höchst- und Tiefststände an den Aktienmärkten und die Befürchtung, eine Benchmark nicht zu erreichen.
Überprüfung der ZinssätzeMarktpreise und aktuelle Erwartungen für die kumulative Anzahl von Zinserhöhungen bzw. -senkungen bei jeder künftigen Zentralbanksitzung in diesem Jahr.
Erwartete politische Reaktion im Dezember:
Fed -47 Bp
RBA -17 Bp
EZB +55 Bp
BoE +32bp

Die wichtigsten bekannten Risiko-Ereignisse
USA
United Kingdom
Europa
Japan
Chart des Tages - Der NAS100 hat sich seit dem Tief vom 13. März um 12,5 % erholt, und obwohl er langsam überkauft aussieht, ist das Momentum eindeutig stark. Der Durchbruch der Bullenflagge auf Schlusskursbasis und des horizontalen Widerstands bei 12.893 bietet ein technisches Ziel von 13.800. Der Preis befindet sich in einem Aufwärtstrend und kuschelt mit dem oberen Bollinger Band, wobei sich Rücksetzer auf den 5-Tages-EMA beschränken. Wenn das Kapital weiterhin in US-Staatsanleihen fließt und die nominalen und realen Renditen sinken, könnten sich Wachstumswerte und Mega-Caps besser entwickeln. Schwächere US-Arbeitsmarktdaten am Freitag und weitere Sorgen um die US-Banken, die Zinssenkungen für 2023 in Aussicht stellen, wären ein positiver Katalysator.

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