Das Bitcoin-Halving ist eine Angebotsverknappung um eine Inflation zu vermeiden.
Bei der Entwicklung der Bitcoin Blockchain wurde von Satoshi Nakamoto (Pseudonym des Bitcoin Erfinders) vorgeschrieben, dass es nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins geben darf. 18 Millionen wurden bereits erzeugt.
Somit wurde im Bitcoin Code das Halving verankert, um den Block Reward nach erfolgreichem Abschluss eines Blocks beim Mining von Bitcoins zu reduzieren.
Dies geschieht jedes Mal nach 210.000 Blöcken, welche im Bitcoin Netzwerk erzeugt werden.
Die Belohnung für die Miner reduziert sich weiterhin und die Anzahl der verfügbaren Bitcoins steigt langsamer an.
Nach dem dem ersten Halving im November 2012 und dem zweiten im Juli 2016 ging der Bitcoin in eine Seitwärtsphase über um später am Ende des darauffolgenden Jahres neue Höchststände zu vermelden.
Im Dezember 2013 notierte der Bitcoin bei über 1000 US-Dollar.

Quelle: Pepperstone MetaTrader Plattform
Ende 2017 stieg er auf sein All-Time-High von mehr als 19.000$.

Quelle: Pepperstone MetaTrader Plattform
Ob eine ähnliche Entwicklung auch dieses Mal zu erwarten ist, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Da der Bitcoin mittlerweile im Mainstream angekommen ist und sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert haben, z.B. durch den Handel mit Bitcoin Derivaten, werden wohl nur die allergrößten Optimisten darauf setzen.
Es könnte sein, dass das Halving bereits eingepreist ist, da sich Anleger schon vorab im Bitcoin positioniert haben. Schließlich beträgt das Plus seit Jahresbeginn ca. 20 Prozent.
Allerdings gilt der Bitcoin immer noch als die wichtigste Kryptowährung und es gibt nicht wenige Kryptobullen die von der Stärke des Bitcoins überzeugt sind und für 2020 noch deutliches Steigerungspotenzial sehen.
Nach einem Kurseinbruch von knapp 2.000 US-Dollar am Samstag vor dem Halving notiert der Bitcoin zur Zeit bei 8.790$.
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