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Anpassung an die Volatilität im Handel – Was gilt es zu beachten?

Chris Weston
Head of Research
09.03.2022
Wenn es beim Handel darum geht, sich einen Vorteil zu verschaffen - eine positive Erwartungshaltung - dann sollte dies theoretisch durch einen robusten Handelsprozess oder einen Plan vorangetrieben werden.

Im Mittelpunkt dieses Prozesses sollte die Berücksichtigung von Veränderungen der Bewegungen und der Volatilität stehen und der eigene Ansatz für das Risikomanagement sollte dynamisch auf diese Veränderungen abgestimmt sein.

Ströme von Hedgingpositionen seitens der Hedge- und Pensionsfonds können Bewegungen bei geringerer Liquidität verstärken, was für private Trader nicht immer leicht zu verfolgen ist.

Genauso entscheidend für das Risikomanagement - der Abstand zum Stop-Loss und unsere Fähigkeit, auf Signale zu reagieren - ist die richtige Positionsgröße. Die Größe der Positionen muss immer im Verhältnis zur Größe des Kontos betrachtet werden, aber auch zum Grad des Risikos, das wir bei jeder Position eingehen.

Während die Strategie und der Zeitrahmen, die wir verwenden, diktiert werden, sollte bei einer erhöhten Richtungsbewegung und Handelsspanne der Stop-Loss normalerweise weiter vom Einstieg entfernt gezogen werden, was das Risikokapital erhöht - folglich sollte die Positionsgröße reduziert werden. Umgekehrt können wir bei sinkender Volatilität in der Regel einen engeren Stopp setzen und die Positionsgröße erhöhen.

Wie der Klassiker von Mike Tyson sagt: "Jeder hat einen Plan, bis er einen Schlag ins Gesicht bekommt". Dieser Schlag kommt direkt von der aktuellen Marktbewegung, und wie wir jetzt sehen, ist er extrem.

Die Volatilität an den europäischen Aktienmärkten hat zugenommen, und das Wort "Bärenmarkt" wird großzügiger verwendet - Händler fragen sich, wie sich eine zunehmende "Stagflation" auf die Unternehmensgewinne in der EU auswirken wird, während der Markt das Engagement der EU-Banken in Russland mit dem Lineal angreift.

Die US-Aktienindizes wurden im Allgemeinen in eine Richtung verkauft, insbesondere in der Technologiebranche, wo die 10-Tage-Durchschnittsspanne des NAS100 bei 3,6 % liegt - der höchste Stand seit März 2020. Der Energiesektor ist natürlich die Ausnahme von der Regel, aber bei einer so geringen Gewichtung im Gesamtindex kann der Energiesektor den breiteren Index nicht retten.

Unabhängig davon, ob wir implizite (z. B. den "VIX-Index"), realisierte (z. B. Bollinger- oder Keltner-Bänder oder Standardabweichungen) oder klassische Bandbreitenindikatoren (z. B. Average True Range oder "ATR") betrachten, befinden sie sich auf dem höchsten Stand seit 2020 und liegen bei der Standardabweichung über ihrem langfristigen Durchschnitt. SpotCrude hat zum Beispiel tägliche Schwankungen von 13 % erlebt.

Viele Trader, vor allem diejenigen, die einen diskretionären Handelsansatz betreiben, sehnen sich nach Volatilität, aber wenn sie auftritt, kann sie zu extrem sein, und sie schaffen es nicht, sich an die Bewegung anzupassen - und halten ihr Risiko und ihre Positionsgröße unverändert.

Ein weiterer Faktor ist, dass die klassischen technischen Indikatoren nicht die Signale liefern, die ihre Modelle in Zeiten geringerer Volatilität geliefert hatten.

Wenn die zugrundeliegende Marktliquidität gering ist und der Markt als Einheit denkt und handelt, können starke Käufe und schwache Verkäufe die Überlebensrate erhöhen.

In einigen Fällen, wenn die Volatilität so hoch ist und die Schlagzeilen sich häufen, kann es eine Position an sich sein, keine Position zu haben, insbesondere wenn man nicht vor den Bildschirmen sitzen kann, um zu reagieren. Reagieren zu können ist oft viel profitabler als Prophezeiungen - zu wissen, wann man halten und wann man aussteigen sollte, und einen offenen Geist zu haben ist der Schlüssel - verlieben Sie sich nie in eine Ansicht.

Tatsache ist, dass wir uns in einem unglaublich unsicheren Umfeld befinden, in dem der Markt versucht, Risiken einzuschätzen, und es ihm an Klarheit mangelt. Wir suchen nach einem Auslöser für die geopolitischen Spannungen und wissen nicht, was wir glauben sollen. Wir fragen uns, ob die Fed die Märkte retten wird, und es ist klar, dass es diesmal anders ist: Die Fed hat die Märkte nicht im Griff. Wir sehen Anzeichen für eine Nahrungsmittelkrise in den Schwellenländern und fragen uns, wie viel höher Weizen noch gehandelt werden kann.

Solange wir hier keine Anzeichen für Klarheit sehen, ist Volatilität das Gebot der Stunde, und die Händler müssen sich entsprechend anpassen.

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