
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der abgelaufenen Handelswoche sahen wir Licht und Schatten an den Aktienmärkten. Ich hatte Anfang des Jahres betont, dass es eine Weile dauern wird, bis sich die Finanzmärkte auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump eingestellt haben. Unterm Strich fasse ich die ersten Wochen seiner "Regentschaft" wie folgt zusammen: Impulsiv.
Fakt ist, dass insbesondere die Aktienindizes nach den Rekordständen im Februar eine Abkühlung benötigten. Daher kam der aktuelle Rücksetzer weder zeitlich noch in seiner preislichen Ausprägung überraschend. Korrekturen im niedrigen zweistelligen Bereich (12-16%) sind kein Weltuntergang, sondern Normalität. Daher ordne ich die aktuelle Gewinnmitnahme als bisher überschaubare Frühjahrsdelle ein.
Die Konjunkturdaten waren aus meiner Sicht in Ordnung. Die vielbeachteten Verbraucher- und Erzeugerpreise in den USA fielen moderat aus. Natürlich belasten nach wie vor die Sorgen über die "trumpsche Zoll- und Handelspolitik". Das Sentiment (CNN Fear & Greed) notiert der schlechten Stimmung folgend dann auch sehr tief.
Im Fazit handeln die Finanzmärkte aus meiner Sicht vorerst noch konstruktiv. Ich gehe jedoch nach wie vor davon aus, dass die Volatilität in 2025 anziehen wird. Sie benötigen einen entsprechen klugen und belastbaren Investitionsplan.
Unterm Strich haben sich konjunktursensitive Assets wie Aktien und Rohöl ein wenig fangen können. Es bleibt jedoch auch in der neuen Handelswoche noch ein wenig zerfahren. Ein "zappelige" Seitwärtsphase auf ermäßigtem Niveau sahen wir auch im Cryptospace. Bitcoin & Co. stehen unter Zugzwang.
Für die neue Handelswoche erwarte ich einen ggf. noch zähen Kampf. Indizes und Cryptos dürften alle Hände damit zu tun haben, einen Boden unter die Füße zu bekommen. Zudem müssen wir uns durch eine wahre Flut an Wirtschafts- und Konjunkturdaten navigieren. Infos können Sie dem täglichen Morning Guard Update im Tagesausblick entnehmen. Das Top Event finden Sie weiter unten. FOMC Meeting on tap am Mittwoch.
In diesem Sinne. Für Spannung ist gesorgt.
Mit freundlichen Grüßen
und einen guten Handelsstart in die Woche,
Thomas Jansen
CIO Investor-Guard
Unser Chart of the Week ist heute das Währungspaar GBPUSD.
Cable konnte seit meinem letzten Update satte 3 Prozent zulegen und hat damit meine Erwartungshaltung vorerst bestätigt.
Das Pfund hatte den Supportbereich um 1,20 USD als Sprungbrett nutzen können. In der Pattern Recognition hatte ich auf eine potenzielle Schulter-Kopf-Schulter-Formation hingewiesen. Der Anlaufbereich der rechten Schulter (um 1,3150 USD) ist nun im Fokus der Bullen und als nächstes Ziel aktiv. In diesem Areal sollten Sie auf eine Umkehr nach unten achten und bestehende Longpositionen eng besichern. Denn übergeordnet könnte das Pfund nochmals eine Etage tiefer gehen und dann bei R2 (1,18935) oder R3 (1,15299) einen neuen Rallyversuch unternehmen.

GBPUSD im Weekly on track
Im folgenden Volumenchart sehen Sie den ersten relevanten Widerstand bei 1,29709 USD. Diese obere Ablehnungsgrenze (upper rejection) gehört zu einer Box, die im Sommer 2024 beginnt. Erweitert wird dieser Top Level Resist durch untergeordnete Levels bei 1,3084 und 1,3230❌ USD.
Short term sehe ich Unterstützung bei 1,2793 (KAMA) sowie bei 1,26991 (VWAP)✔️ USD. Achten Sie auf ein belastbares Stop-Management in diesem Währungspaar und suchen Sie intraday nach klaren und belastbaren Setups.

GBPUSD im Weekly on track
Zinsentscheidung US FED am 19.03. um 19:00 Uhr MEZ
Für mich ist das Top-Event der Woche die Zinsentscheidung der US Federal Reserve (FED) in den USA am kommenden Mittwoch.
Die Federal Reserve (Fed) besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banken, dem Federal Open Market Committee (FOMC), Mitgliedsbanken und anderen Institutionen1. Der Fed-Rat trifft Entscheidungen über geldpolitische Ziele, Leitzinsen und Leitlinien basierend auf der Bewertung wirtschaftlicher und monetärer Entwicklungen.
Das Hauptziel der Fed ist die Sicherstellung von Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Die Zentralbank versucht, die Inflation durch Zinsanpassungen zu steuern. Eine Zinserhöhung führt in der Regel zu einem Anstieg des US-Dollar-Kurses auf den Devisenmärkten, während eine Zinssenkung tendenziell zu einem Wertverlust des USD führt.

Die Federal Reserve (Fed) beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung der USA durch ihre geldpolitischen Maßnahmen und regulatorischen Funktionen. Ihre Hauptaufgaben und Instrumente lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1. Steuerung der Geldpolitik
2. Förderung von Preisstabilität und Beschäftigung
Die Fed verfolgt ein duales Mandat: maximale Beschäftigung und stabile Preise. Sie strebt eine Inflationsrate von etwa 2 % an und passt ihre Politik entsprechend an, um ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und Preisstabilität zu gewährleisten.
3. Bankenaufsicht und Finanzstabilität
Die Fed überwacht Banken, reguliert deren Kapitalanforderungen und greift notfalls ein, um Finanzkrisen zu verhindern. Dies sichert die Stabilität des Finanzsystems und schützt Verbraucher.
4. Auswirkungen auf die Wirtschaft
Die Entscheidungen der Fed haben weitreichende Auswirkungen auf Verbraucher, Unternehmen, Finanzmärkte und die globale Wirtschaft.
Datum | Land | Event | Volalität |
17.03.2025 | US | Einzelhandelsumsätze | Mittlere Vola! |
18.03.2025 | DE | ZEW Konjunkturerwartungen | Mittlere Vola! |
19.03.2025 | US | FOMC Meeting / Zinsentscheid | Top-Event! |
20.03.2025 | US | Philly Fed Herstellungsindex | Hohe Vola! |
21.03.2025 | US DE EU | Verfalltermin Derivate | Mittlere Vola! |
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