
Sehr geehrte Damen und Herren,
einen schönen guten Morgen am Donnerstag, den 05.03.2026.
Es ruckelt sich ein wenig zurecht an den Märkten. Seit dem scharfen Rücksetzer am Dienstag versuchen DAX & Co etwas stabiler zu handeln. Wichtig ist, wie die globalen Indizes die gesamte Woche beenden.
Es ist durchaus denkbar, dass wir vor dem Wochenende wieder Druck bekommen. In Phasen geopolitischer Krisen werden Risikoanlagen oftmals getrimmt, wenn der Handel in die Pause bis Montag geht.
Unterm Strich könnten wir auch heute einen nervösen Handel innerhalb der übergeordneten Nachrichtenlage bekommen. Da hilft es nur, auf Sicht zu fahren.
Auch in Rohstoffen wie Energies und Edelmetallen sehen wir ordentliche Schwankungen.
Im Chart of the Day schauen wir heute auf den NASDAQ100 CFD (NAS100).
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
Freundliche Grüße,
Thomas Jansen

NASDAQ im Wochenchart auf der Kippe
Technische Analyse: Der NASDAQ 100 kann im Wochenchart nach wie vor von dem Trendfolgesignal profitieren, das der Tech-Index im Frühsommer 2025 bei 22.029 Zählern aktiviert hatte. Zuletzt zeigten sich jedoch zwei Hochpunkte, die in Kombination mit dem Tief bei 23.834✅ Punkten als Doppeltop (obere Umkehr) gewertet werden können. Einen Bruch dieses Tief werte ich kritisch. Auf der Oberseite muss muss der Index über das Rekordhoch anziehen. In diesem Fall können die erweiterten Ziele ET1 bei 26.565❌ und ET2 bei 27.636 Punkten noch erreicht werden.
Lesen Sie zum NASDAQ 100 CFD auch meine Analyse auf TradingView.
🔍Der Auftragseingang gibt Auskunft über die aktuelle Nachfrage nach industriellen Gütern. Im dazugehörigen Bericht finden sich sowohl Überarbeitungen der Zahlen für langlebige Wirtschaftsgüter als auch neue Daten zu den nicht-langlebigen Wirtschaftsgütern. Ein Anstieg der Auftragseingänge wird meist als Zeichen für Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung interpretiert, während zurückgehende Investitionen auf eine skeptischere Einschätzung der Unternehmen hindeuten. Übertreffen die Auftragseingänge die Erwartungen, stärkt das in der Regel den US-Dollar an den Devisenmärkten; bleiben die Zahlen hinter den Prognosen zurück, schwächt sich der US-Dollar tendenziell ab.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte spürbar von den Vortagesverlusten erholt. Der DAX legte nach fester Eröffnung kontinuierlich zu und schloss 1,74 Prozent höher bei 24.205,36 Punkten, womit er die Marke von 24.000 Zählern wieder zurückeroberte. Auch der TecDAX setzte zur Gegenbewegung an und gewann am Ende 2,79 Prozent auf 3.718,13 Punkte.
Europas Aktienmärkte haben sich zur Wochenmitte von den heftigen Verlusten der Vortage erholt. Der EURO STOXX 50 setzte nach leicht fester Eröffnung seinen Aufwärtstrend im Tagesverlauf fort und schloss 1,72 Prozent höher bei 5.870,92 Punkten.
Die Wall Street legte zur Wochenmitte spürbar zu: Der Dow Jones stieg um 0,49 Prozent auf 48.739,41 Punkte, der NASDAQ Composite gewann 1,29 Prozent auf 22.807,48 Zähler.
Die Börsen in Fernost standen am Mittwoch kräftig unter Druck. In Tokio brach der Nikkei 225 um 3,61 Prozent ein und schloss bei 54.245,54 Punkten; auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 0,98 Prozent auf 4.082,47 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong 2,01 Prozent auf 25.249,48 Punkte nachgab.
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