
Sehr geehrte Damen und Herren,
einen schönen guten Morgen am Mittwoch, den 04.02.2026.
Am Dienstag ging es im Dax & Co etwas volatiler zur Sache. Anfängliche Kursgewinne wurden im Tagesverlauf wieder einkassiert.
Damit bleibt die Lage nicht unkonstruktiv, aber aufgrund der jüngsten Kursbewegungen im Edelmetallsektors sowie des kurzen US-Shutdowns ein wenig unübersichtlich. Die Märkte verarbeiten die teils heftigen Schwünge der letzten Tage.
Gold und Silber konnten gestern stark zulegen. Die Volatilität ist weiter enorm in den beiden Edelmetallen.
Der Bitcoin präsentierte sich am Dienstag schwach und sackte noch einmal etwas weiter durch. Nun gerät eine weitere relevante Fibonacci-Marke um 71.000 US-Dollar in den Fokus. Auch wenn die Emotionen im Cryptospace wie gewohnt höher schlagen, bewegt sich BTCUSD weitestgehend im Rahmen meiner Erwartungen. Die Analysierbarkeit ist sehr gut.
Im Chart of the Day schauen wir heute auf Google (GOOG). Alphabet (Google) legt seine Q4‑Zahlen heute (04.02.) nach US-Börsenschluss vor und zählt damit zu den zentralen Earnings-Highlights des Tages.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
Freundliche Grüße,
Thomas Jansen

Alphabet Inc (GOOG) überhitzt nach 150%-Rally
Technische Analyse: GOOG absolviert seit dem Frühjahr 2025 die zweite Aufwärtssequenz eines ABC-Pattern. Flankiert wurde diese Formation von einem Trendfolge-Signal bei 190,73 USD, das die klare Schubphase in der Aktie untermauert hatte. Aktuell sind die erweiterten Ziele aus beiden Mustern erreicht. Zudem ist Google extrem überhitzt. Achten Sie auf Rücksetzer, die nun jederzeit auftreten können. Erste Unterstützung sehe ich bei 324 USD✅. Auf der Oberseite handelt die Aktie nach einem 150%-Schub im luftleeren Raum und weist keine belastbaren Widerstände auf.
🔍Der ADP National Employment Report liefert monatlich einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung im US-Privatsektor. Die Daten basieren auf anonymisierten und aggregierten Gehaltsabrechnungen von über 25 Millionen Beschäftigten aus rund 400.000 bis 500.000 US-Unternehmen und werden in Zusammenarbeit mit dem Stanford Digital Economy Lab erstellt. Die Methodik ähnelt der des offiziellen Arbeitsmarktberichts des US-Arbeitsministeriums (BLS), wobei der ADP-Bericht ausschließlich den privaten Sektor abbildet und keine Regierungsstellen berücksichtigt.
Der ADP-Bericht gilt als wichtiger Frühindikator für den offiziellen Non-Farm Payrolls-Report (NFP) der US-Regierung, der meist zwei Tage später erscheint. Obwohl die Korrelation zwischen beiden Berichten nicht immer exakt ist, nutzen Marktteilnehmer die ADP-Zahlen, um Erwartungen für die offiziellen Regierungsdaten zu bilden. Besonders starke Abweichungen von den Analystenerwartungen führen häufig zu deutlichen Marktreaktionen: Übertrifft der ADP-Bericht die Prognosen, wertet der US-Dollar (USD) in der Regel auf, da dies als Zeichen für einen robusten Arbeitsmarkt und damit für eine starke Wirtschaft interpretiert wird. Bleiben die Zahlen deutlich hinter den Erwartungen zurück, schwächt sich der Dollar meist ab, da dies auf eine Abschwächung der Konjunktur hindeutet.

Der DAX überschritt am Dienstag zwar kurzzeitig die Marke von 25.000 Punkten, schloss dann aber nahezu unverändert mit einem leichten Minus von 0,07 Prozent bei 24.780,79 Zählern. Der TecDAX gab nach anfänglichen Gewinnen deutlicher nach und verlor 1 Prozent auf 3.605,72 Punkte.
Der EURO STOXX 50 gab nach einem neuen Allzeithoch seine Gewinne ab und schloss am Dienstag 0,2 Prozent leichter bei 5.995,35 Punkten. Die Märkte in Europa kamen insgesamt von ihren Tageshochs zurück.
Die Wall Street geriet am Dienstag kräftig unter Druck: Zwar markierte der Dow Jones intraday noch ein Rekordhoch, drehte dann aber klar ins Minus und schloss bei 49.240,99 Punkten, ein Tagesverlust von 0,34 Prozent. Der NASDAQ Composite rutschte noch deutlicher ab und verlor 1,43 Prozent auf 23.255,19 Zähler.
In Fernost legten die Börsen am Dienstag deutlich zu: Der Nikkei 225 sprang 3,92 Prozent auf ein Rekordhoch von 54.720,66 Punkten, während Shanghai Composite und Hang Seng moderat zulegten. Rückenwind kam von einer starken Wall Street und einem stabileren Dollar.
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