
Sehr geehrte Damen und Herren,
einen schönen guten Morgen am Dienstag, den 10.03.2026.
Der Wochenauftakt war gelinde gesagt "ein wenig volatil". Crude Oil und Brent schossen am Wochenende und im frühen Montagshandels steil nach oben. Erinnerungen an die Ölschocks der Vergangenheit machten die Runde.
Entsprechend heftig fiel die erste, durchaus panische Reaktion an den Aktienmärkten aus. So rutschte der DAX unter sein Tief aus dem November.
Wie der Leitindex übergeordnet eingestuft wird, habe ich auf TaradingView in der Analyse beleuchtet.
So stark, wie der Aktienmarkt im frühen Geschäft gefallen war, so konsequent fiel auch die Gegenbewegung nach zuversichtlichen Kommentaren von US Präsident Trump aus.
Deshalb konnten sich auch die Cryptomärkte einigermaßen stabil halten.
Im Chart of the Day schauen wir heute auf den SILBER CFD (XAGUSD).
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
Freundliche Grüße,
Thomas Jansen

SILBER muss am Keil ganz schön kämpfen
Technische Analyse: Meine Haltung zum Silber ist momentan gemischt. Auf der einen Seite konnte das Edelmetall den Rücksetzer seit dem arg spekulativen Rekordhoch ganz gut abfangen. Kurzfristig wirft jedoch eine steigende Keilformation Fragen auf. Sollte Silber nicht zeitnah deutlich anziehen und über die obere Keilgrenze bei rund 98 USD anziehen, kann es ungemütlich werden. Achten Sie dringend auf das Zwischentief bei 77,94 USD. Darunter könnte sich eine neue Abwärtswelle inkl. neuer Tiefs entwickeln.
🔍Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA erfassen die monatlichen Transaktionen bereits vorhandener Eigenheime und gelten als ein zentraler Frühindikator für die Entwicklung des US-Immobilienmarktes. Herausgegeben von der National Association of Realtors (NAR), werden die Zahlen regional für Nordosten, Süden, Mittleren Westen und Westen veröffentlicht. Ein Anstieg der Verkäufe deutet auf eine Belebung des Immobilienmarktes und tendenziell höhere Verbraucherausgaben hin, während ein Rückgang auf eine Abschwächung des Marktes und geringere Konsumausgaben hindeutet.
Die Bedeutung dieses Indikators liegt darin, dass die Entwicklung der Hausverkäufe nicht nur die Stimmung und Kaufkraft der Verbraucher widerspiegelt, sondern auch direkte Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche wie Baugewerbe, Finanzdienstleistungen und Einzelhandel hat. Zudem beeinflussen die Zahlen die Erwartungen an die Geldpolitik und die Entwicklung des US-Dollar.

Der deutsche Aktienmarkt startete schwach in die Woche. Der DAX fiel zunächst deutlich, konnte im Tagesverlauf jedoch einen Teil der Verluste aufholen und schloss 0,77 Prozent tiefer bei 23.409 Punkten. Auch der TecDAX rutschte ab und beendete den Handel 1,14 Prozent im Minus bei 3.566 Punkten.
Der EURO STOXX 50 blieb nach einem schwachen Start den ganzen Tag im Minus und schloss bei 5.681,08 Punkten, einem Rückgang von 0,68 Prozent. Auslöser des Drucks waren Brent-Notierungen, die im Zuge des Iran-Kriegs zeitweise um rund 30 Prozent auf knapp 120 Dollar je Barrel sprangen und damit Erinnerungen an frühere Ölkrisen weckten.
Der Dow Jones schloss 0,50 Prozent höher bei 47.740,95 Punkten, während der technologielastige Nasdaq Composite um 1,38 Prozent auf 22.695,95 Zähler anzog. Auslöser der späten Rally waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit CBS News, wonach der Krieg gegen den Iran „so gut wie beendet“ bzw. „sehr vollständig“ sei und die USA dem ursprünglichen Zeitplan deutlich voraus lägen.
Der Nikkei 225 brach um 5,20 Prozent auf 52.728,72 Punkte ein, während der Shanghai Composite um 0,67 Prozent auf 4.096,60 Zähler nachgab. Der Hang Seng in Hongkong verlor 1,35 Prozent und schloss bei 25.408,46 Punkten. Auslöser waren sprunghaft gestiegene Ölpreise infolge des Kriegs mit dem Iran.
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