
Der Wochenausklang brachte an den Aktienmärkten eine moderate Umkehr. Tatsache ist jedoch, dass die Wall Street – im Gegensatz zum Dax – unter Zugzwang gerät. Es läuft eine Frühjahrskorrektur, die im NAS100 (Nasdaq) bisher gut 11% Kursverlust gebracht hat. Konjunktursensititve Commodities wie Crude Oil stehen auch unter Druck. Gold hält sich stabil um 2.900 USD, während der Bitcoin über das Wochenende erneut Federn lassen musste.
Auf den Wirtschaftskalendern ist es heute relativ ruhig. Wichtig für mich sind die Daten zur Industrieproduktion in Deutschland sowie das Treffen der Eurogruppe um 11 Uhr. Ab Mittwoch wird es dann etwas spannender mit wichtigen Inflationsdaten.
Im Chart of the Day prüfen wir heute den XAUUSD CFD. XAUUSD (GOLD SPOT) wirkt um 2.900 USD für mich etwas müde. Zuletzt hatte das gelbe Edelmetall im Bereich um 2.940 USD Probleme, weiter anzusteigen. Hier liegen Volumenpunkte sowie das R4 Level eines Short Counter-Trend-Setups. Auf der Unterseite sehe ich Support bei 2.885 und vorerst 2.864 USD.
Darunter könnten stärkere Gewinnmitnahmen greifen. Suchen Sie nach klaren und belastbaren Setups.
Mit freundlichen Grüßen
und einen erfolgreichen Handelstag!
Thomas Jansen
CIO

XAUUSD (4h) seitwärts auf hohem Niveau
Heute, am 10. März 2025 stehen u.a. folgende Termine auf dem Wirtschafts- und Berichtskalender...
Die Industrieproduktion misst Änderungen der industriellen Produktionsleistung wie z.B. Herstellern, Bergwerken und Versorgungsunternehmen in Deutschland.
Die verarbeitende Industrie gilt als sehr sensibel, weshalb dieser Indikator die Konjunkturzyklen zuverlässig nachbildet. Steigt die Wirtschaftstätigkeit, legt auch die Industrieproduktion zu. Lässt die Wirtschaft dagegen Federn, wird auch die Produktionsleistung zurückgehen. Wenn die Industrieproduktion höher als erwartet ausfällt, führt das auf den Devisenmärkten in der Regel zu einem steigenden Kurs des Euro (EUR). Umgekehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Analystenschätzungen deutlich verfehlt werden.
Datum | Land | Event | Volalität |
10.03 08:00 | DE | Industrieproduktion | Mittlere Vola! |
10.03 11:00 | EU | Treffen Eurogruppe | Mittlere Vola! |
10.03 14:00 | DE | BuBa Präsident Nagel Rede | Mittlere Vola! |
Der deutsche Aktienmarkt musste zum Wochenschluss kräftige Abschläge verbuchen. Der DAX hatte mit einem Verlust eröffnet und weitete diesen im Anschluss noch aus. Letztlich ging er 1,75 Prozent leichter bei 23.008,94 Punkten ins Wochenende. Auch der TecDAX rutschte nach einem negativen Start im weiteren Handelsverlauf tiefer ins Minus. An Freitagabend schloss er 1,86 Prozent schwächer bei 3.795,16 Zählern.
Europas Börsen wiesen am Freitag tiefrote Vorzeichen aus. Der EURO STOXX 50 vergrößerte seinen Verlust im Sitzungsverlauf noch deutlich. Schlussendlich beendete er den Handelstag mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 5.468,41 Punkten. Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung an den europäischen Aktienmärkten und dem neuen Rekordhoch des DAX folgte am Freitag ein deutlicher Rücksetzer. Für Unsicherheit sorgte insbesondere der starke Anstieg der Renditen am Anleihemarkt, der mit der Finanzierung der voraussichtlich stark steigenden Verteidigungsausgaben in Europa zusammenhängt.
An der Wall Street waren die Anleger zum Wochenschluss letztlich vermehrt in Kauflaune. So eröffnete der Dow Jones leichter um nach einem Auf und Ab 0,52 Prozent im Plus bei 2.801,72 Punkten zu schließen. Deutlicher gab zeitweise der Techwerteindex NASDAQ Composite ab, doch auch hier sprangen die Börsenampeln auf grün (+0,70 Prozent bei 18.196,22 Zählern).
Die asiatischen Börsen am Montag mit unterschiedlichen Vorzeichen. In Tokio gewinnt der Leitindex Nikkei 225 zeitweise 0,41 Prozent auf 37.036,86 Punkte. Auf dem chinesischen Festland zeigt sich der Shanghai Composite derweil 0,49 Prozent im Minus bei 3.355,94 Zählern. In Hongkong gibt der Hang Seng zwischenzeitlich um 2,08 Prozent auf 23.727,67 Indexpunkte ab. Die Börsen in Ostasien zeigen zum Wochenbeginn ein uneinheitliches Bild. Während sich der Markt in Tokio leicht von den starken Verlusten am Freitag erholt, geraten die chinesischen Börsen nach schwächer als erwarteten Inflationsdaten für Februar deutlich unter Druck.
PERIODE | EMPFEHLUNGEN | IDEEN % | STATUS | |
TGFS-DEPOT | Q1 2025 | 12 | 2,48% | Open |
TGFS-DEPOT | FULL YEAR 2025 | 12 | 2,48% | Open |
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