
Marken wie Pampers, Gillette oder Ariel sind fest im Alltag verankert und sorgen dafür, dass der Konzern auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen stabile Umsätze generiert. Genau diese „langweilige“ Berechenbarkeit macht Procter & Gamble aus Anlegersicht so interessant, insbesondere dann, wenn der Gesamtmarkt zunehmend Überdehnungserscheinungen zeigt und Kapitalrotationen wahrscheinlicher werden.
Ein Blick auf den Monatschart seit der Finanzkrise 2008 offenbart eine statistisch seltene Konstellation. Immer dann, wenn die Aktie in die aktuellen Abweichungsbänder hineingelaufen ist, folgten in der Vergangenheit mittelfristig bis langfristig deutliche Erholungsbewegungen. Diese Reaktionen mussten nicht sofort einsetzen, entwickelten sich jedoch über Wochen und Monate hinweg zu tragfähigen Swing-Bewegungen. Genau diese zeitliche Dimension macht das Setup besonders interessant für Investoren mit Geduld und strukturellem Fokus.
Die aktuelle Abwärtsbewegung erreicht ein Niveau, das zuletzt nur in wenigen Phasen zu beobachten war – unter anderem in den Jahren 2018, 2020 und 2022. Solche Korrekturen treten historisch betrachtet etwa alle zwei bis vier Jahre auf und markieren häufig Übergangszonen, in denen Risiko und Chance wieder in ein attraktives Verhältnis rücken. Trotz möglicher weiterer Schwäche bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt, was die aktuelle Phase weniger als Trendbruch, sondern vielmehr als ausgeprägte Bereinigungsbewegung einordnet.
Zusätzlich zur statistischen Perspektive kommt ein wichtiger volumengewichteter Durchschnitt ins Spiel, der sich im Bereich um 138 bis 140 US-Dollar etabliert hat. In dieser Zone verdichten sich mehrere technisch relevante Faktoren, was die Wahrscheinlichkeit für institutionelle Reaktionen deutlich erhöht. Solche Konfluenzbereiche sind typisch für mittelfristige Swing-Setups, da sie nicht auf kurzfristiger Spekulation beruhen, sondern auf struktureller Preisakzeptanz und langfristiger Kapitalallokation.
Während viele Wachstumswerte und Indizes in den vergangenen Quartalen massive Kursgewinne verzeichnet haben, steigt die Gefahr von Überdehnungen spürbar an. Bewegungen wie ein über 40-prozentiger Anstieg im Dow Jones oder extreme Jahresrenditen einzelner Tech-Titel erhöhen die Wahrscheinlichkeit sektoraler Umschichtungen. In einem solchen Umfeld rücken defensive Qualitätswerte wie Procter & Gamble zunehmend in den Fokus, da sie Stabilität bieten und gleichzeitig aus einer technisch günstigen Ausgangslage heraus agieren.
Herzliche Grüße aus Berlin,
Dennis Gürtler.
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