

DAX PROGNOSE: Der DAX hat seine Handelsausrichtung wieder klar auf „steigend“ gedreht, wobei das Signal primär über die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte sichtbar wird und damit ein frisches Aufwärtsregime unterstreicht. Ich bewerte genau diese frühe Phase als technisch dankbar, weil der Markt in solchen Sequenzen häufig noch nicht „ausgepreist“ ist und Struktur aufbaut, statt nur zu sprinten. Entsprechend liegt der Fokus weniger auf Prognose, sondern auf sauberer Zonendefinition: Solange die kurzfristige Trendarchitektur intakt bleibt, ist das Basisszenario konstruktiv, und die Priorität liegt auf Pullback-Logik statt auf aggressivem Hinterherkaufen.
Taktisch am interessantesten ist ein geordneter Rücklauf an die 10-Tages-EMA, weil solche Pullbacks in einem neuen Trendregime oft die effizientesten Re-Entry-Zonen liefern: Volatilität wird abgebaut, das CRV verbessert sich, und der Markt bietet typischerweise „sichtbare“ Anker für Timing und Risikoführung. Auf der Unterseite sind die ersten relevanten Unterstützungen bei 24.850 Punkten zu verorten; darunter gewinnt das Level-Cluster aus den Value-Area-Lows Januar sowie dem laufenden Februar an Gewicht, konkret bei 24.490 und 24.240 Punkten. Diese Bereiche sind nicht nur Zahlen im Raum, sondern potenzielle Reaktionszonen, an denen sich entscheidet, ob der Trend lediglich durchatmet oder ob die Struktur erneut auf Stabilität geprüft wird.
Gegen das laufende Momentum werden keine Shorts gesucht – das ist in dieser Phase die sauberste Risikoentscheidung, weil „gegen den Trend“ meist nur dann funktioniert, wenn der Markt objektiv in Extrembereichen handelt. Ein antizyklischer Ansatz wird daher erst bei deutlicher Überdehnung in die ATR-Bänder relevant; erst dann entsteht überhaupt ein technischer Rahmen, in dem Mean-Reversion plausibel wird. In diesem Extremszenario wäre der Bereich um 25.540 Punkten als potenzieller Reaktionsraum zu bewerten, allerdings ausschließlich über bestätigende Umkehrformationen, nicht über Vorwegnahme. Ich bleibe hier bewusst strikt: Solange der Markt strukturell steigt, ist Disziplin der eigentliche Edge – nicht Aktivität.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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