
DAX PROGNOSE: Für den heutigen Handelstag ist es eher unwahrscheinlich, dass der DAX eine klar handelbare Zone anlaufen wird. Die drei Unterstützungen der vergangenen Tage wurden technisch sauber abgearbeitet und boten entsprechend gute Chancen, die inzwischen jedoch als weitgehend ausgeschöpft gelten. Aus aktueller Sicht fehlt damit zunächst ein neues, strukturell sauberes Ansatzniveau.
Sollte es dennoch zu einer weiteren Bewegung kommen, wäre ein Rücklauf unter die Value Area Low des laufenden Monats erforderlich, um erneut Handlungsbedarf zu erzeugen. Diese Zone liegt zusammen mit einem volumengewichteten Durchschnitt im Bereich von etwa 24.040 bis 24.100 Punkten und stellt damit die erste relevante tiefere Verortung dar. Darunter befindet sich ein weiterer Volumencluster bei rund 23.860 Punkten, der ebenfalls als potenzielle Reaktionszone infrage kommt.
Abseits dieser Unterseite existiert auf der Oberseite noch eine weitere Handelszone im Bereich von etwa 24.280 bis 24.260 Punkten. Diese wäre für Long-Positionen interessant, sofern der Markt dort eine klare Bestätigung liefert. Insgesamt bleibt das Vorgehen jedoch defensiv, da ohne das Anlaufen dieser Zonen kein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis gegeben ist.
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DOW JONES PROGNOSE: Die amerikanischen Indizes präsentieren sich aktuell uneinheitlich und tendieren insgesamt eher seitwärts. Ein klarer Trendimpuls ist derzeit nicht erkennbar, weshalb ein selektives Vorgehen angebracht bleibt. Insbesondere im Dow Jones sollten die Unterstützungsbereiche bei 48.050 und 47.770 Punkten weiterhin aufmerksam beobachtet werden, da sie kurzfristig als Orientierung für mögliche Reaktionen dienen.
Kommt es zu einem stärkeren Abverkauf, rückt der Bereich um 46.830 Punkte als nächste relevante Unterstützungszone in den Fokus. Abseits dieser Marken ergeben sich derzeit jedoch keine nennenswerten strukturellen Veränderungen, die eine Anpassung der bisherigen Einschätzung erforderlich machen würden. Der Markt befindet sich damit weiterhin in einer abwartenden Phase.
Nichtsdestotrotz ist zu berücksichtigen, dass zum Jahresende sowohl Korrekturen als auch klassische Gewinnmitnahmen jederzeit einsetzen können. Diese Bewegungen sind saisonal nicht ungewöhnlich und sollten in der Risikoabwägung stets einkalkuliert werden, auch wenn sich die Volatilität aktuell noch in Grenzen hält.
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Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
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Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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