
DAX PROGNOSE: Der FDAX zeigt zunehmend Ermüdungserscheinungen, was vor dem Hintergrund der massiven Überdehnung wenig überrascht. Die Distanz zu den relevanten gleitenden Durchschnitten ist deutlich angewachsen, wodurch das Chancen-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau zunehmend unattraktiv wird. Solche Phasen sind typisch für fortgeschrittene Trends, in denen das Momentum zwar noch trägt, die Dynamik jedoch spürbar nachlässt.
In diesem Umfeld ist eine Korrektur nicht als Schwächesignal zu werten, sondern als notwendiger Prozess zur Wiederherstellung des technischen Gleichgewichts. Märkte benötigen diese Entlastungsbewegungen, um anschließend wieder tragfähige Strukturen für neue Impulse auszubilden. Ohne diesen Abbau der Überdehnung steigt das Risiko unkontrollierter und erratischer Bewegungen.
Aus technischer Sicht liegen erste sinnvolle Ziel- und Reaktionsbereiche im Bereich von etwa 25.200 bis 25.100 Punkten. Dort befinden sich erste tragfähige Unterstützungen, an denen sich entscheiden wird, ob der Markt lediglich korrektiv konsolidiert oder eine tiefere Anpassung notwendig wird. Erst in diesen Zonen ergibt sich wieder eine strukturierte Bewertungsgrundlage.

DOW JONES PROGNOSE: Der Markt zeigt sich – analog zu den übrigen Indizes – weiterhin in einer verschachtelten Struktur. Eine klare Oszillation um die aktuelle Value Area High und Low des Monats ist erkennbar. Der Kurs pendelt zwischen diesen beiden Zonen, ohne eine eindeutige Richtungsentscheidung zu treffen, was typisch für ein fortgeschrittenes, reifes Marktumfeld ist.
Trotz dieser Seitwärtsbewegung bleibt das übergeordnete Momentum positiv. An der strategischen Ausrichtung ändert sich dadurch nichts: Gehandelt wird weiterhin in Richtung des bestehenden Aufwärtstrends. Entscheidend ist jedoch die Verortung. Prozyklische Einstiege innerhalb der Range bieten kein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis, weshalb der Fokus klar auf Einstiegen aus tieferen korrektiven Bewegungen liegt.
Relevante Unterstützungszonen lassen sich klar definieren. Die erste liegt an der Value Area High des Dezembers bei rund 48.900 Punkten. Darunter folgt ein wichtiger Bereich bei etwa 48.370 Punkten, wo sich Anchored VWAP und Point of Control des Dezember-Volumenprofils bündeln. Eine weitere, tiefer liegende Unterstützung befindet sich im Bereich um 48.060 Punkte und komplettiert das aktuelle Unterstützungscluster.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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