
DAX PROGNOSE: Ein Blick auf die US-Indizes zeigt, dass sich der Dow Jones derzeit in einer volatilitätsarmen Phase bewegt und kontinuierlich zwischen der Value Area High und Low der laufenden Woche pendelt. Diese enge Seitwärtsbewegung wirkt vor allem auf weniger erfahrene Marktteilnehmer frustrierend, ist jedoch strukturell gut erklärbar. Das übergeordnete Preisniveau ist hoch, der Markt damit klar teuer, was die Dominanz dieser Wochenzonen begünstigt. Im H4-Chart lässt sich das anhand der ATR-Ausdehnungsbänder nachvollziehen, die eine ausgedehnte Marktphase anzeigen, in der auf der Oberseite kaum noch neue Dynamik entsteht.
Gleichzeitig bleibt das Momentum weiterhin aufwärtsgerichtet. Damit treffen zwei gegensätzliche Kräfte aufeinander: eine deutlich überdehnte Bewertung auf der einen Seite und eine intakte Aufwärtsstruktur auf der anderen. In solchen Konstellationen ist es entscheidend, diese Kräfte sauber zu gewichten. Erfahrungsgemäß besitzt Momentum an den Märkten eine höhere Durchsetzungskraft als reine Überdehnung, weshalb Gegentrendansätze statistisch nachteilig bleiben.
Vor diesem Hintergrund konzentriere ich mich weiterhin auf klar definierte Unterstützungszonen. Relevant sind dabei die Zone um 49.000 Punkte im Bereich der Tages-EMA20 und der Anchored VWAP, die zugleich der Value Area High des Dezembers entspricht. Darunter folgt der Bereich zwischen 48.500 und 48.400 Punkten am Point of Control des Dezember-Volumenprofils. Eine weitere, tieferliegende Unterstützung befindet sich bei rund 47.750 Punkten. Erst in diesen Bereichen ergibt sich wieder ein sauberes Chancen-Risiko-Verhältnis.

DOW JONES PROGNOSE: Hinsichtlich der US-Indizes hat sich der gestrige Handelstag als äußerst profitabel erwiesen und erneut bestätigt, wie entscheidend Regelkonformität im Trading ist. Gerade in impulsiven Marktphasen ist es mental anspruchsvoll, zuzuschauen, wenn sich der Markt ohne nennenswerte Korrektur weiter in Trendrichtung bewegt. Wer sich jedoch klar dazu verpflichtet hat, ausschließlich aus einer Tiefenkorrektur heraus in Impulsrichtung zu handeln, akzeptiert bewusst, dass nicht jede Bewegung mitgenommen werden kann.
Sobald man beginnt, steigenden Kursen hinterherzuspringen, begibt man sich in eine strukturell ungünstige Lage. In solchen Situationen ist das Risiko hoch, zu teuer einzusteigen und unmittelbar in eine Korrektur zu laufen. Ebenso problematisch ist der Versuch, gegen den laufenden Impuls zu handeln. Short-Positionen gegen ein intaktes Momentum sind statistisch äußerst gefährlich, da der Markt weiter steigen kann und man sich zunehmend gegen Trend und Dynamik positioniert. Beide Vorgehensweisen – Hinterherlaufen oder Gegentrendhandel – führen langfristig zu einem klaren Nachteil.
In den vergangenen Tagen war daher Geduld der entscheidende Faktor. Diese Geduld wurde gestern belohnt, als alle relevanten US-Indizes sauber in die Korrektur liefen, ihre Unterstützungen testeten und technisch klare Bodenbildungsstrukturen ausprägten. Die Setups funktionierten konsequent – im Dow Jones ebenso wie im S&P 500 und im Nasdaq. Abgearbeitete Zonen gelten damit als erledigt und werden nicht erneut gehandelt, während die noch relevanten Unterstützungen weiterhin klar definiert und im Chart grün markiert bleiben.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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